Kandidatenkür Segler*in des Jahres 2021, Teil 8: Oliver Schmidt-Rybandt

Sekunden-Entscheidung im deutschen Silverrudder-Duell

Gruppensieg in Rekordzeit: Für Oliver Schmidt-Rybandt wurde das diesjährige Silverrudder zum Erfolg in der Gruppe der kleinen Kielboote mit der Dehler 30od.

Oliver Schmidt-Rybant, Silverrudder-Sieger in der Gruppe der kleinen Kielboote, bei der Siegerehrung. Foto: Silverrudder

Seit zehn Jahren ist Svendborg in Dänemark das Mekka der Solo-Segler der Ostsee. Zur Jubiläumsveranstaltung des Silverrudder 2021 kamen 354 Teilnehmer, und das Rennen um die Insel Fünen wurde zu einer Rekordjagd in den sieben Wertungsklassen. Über die 134 Seemeilen purzelten bei anspruchsvollen Bedingungen mit Winden bis zu 25 Knoten reihenweise die Bestzeiten. Für einen von zwei deutschen Siegen neben der „Black Maggy“ von Wolfram Heibeck (Keelboat Large) sorgte Oliver Schmidt-Rybant.

Der Rostocker lieferte sich mit dem Hamburger Max Gurgel bei den kleinen Kielbooten ein mitreißendes Duell auf ihren Dehler 30od. Nach etlichen Führungswechseln entschieden lächerliche zwei Sekunden zugunsten von Oliver Schmidt-Rybant. Nach gesegelter Zeit von 18 Stunden, 32 Minuten und 58 Sekunden fiel der Vorsprung der „Powerplay“ vor der „Play harder“ so knapp aus, dass Gurgel zunächst als Sieger geführt wurde. Der alte Rekord der Klasse wurde um fast zwei Stunden geknackt.

Das Silverrudder war in 2021 eine der seltenen Gelegenheiten, um die Dehler 30od im Regatta-Modus zu beweisen. In 2020 war die Klasse mit der Hoffnung, sich für die Olympia 2024 zu empfehlen, noch deutlich aktiver. Die deutsche Bestenermittlung zur Kieler Woche in 2020 gewann Schmidt-Ryband an der Seite von Felix Hauss. Zum Silverrudder vor Jahresfrist musste er allerdings starker Strömung und leichtem Wind Tribut zollen und wurde nur Neunter von zehn Finishern. Nun versöhnte er sich mit dem Rennen.

Ab dem 19. Dezember 2021 kann hier abgestimmt werden.

 

Wertvolle Preise unserer Partner

Wie bereits in den vergangenen Jahren winken für die drei Bestplatzierten der Abstimmung wertvolle Preise unserer Partner Wempe, Garmin und Steiner. Darüber hinaus wird die Preisverleihung durch die Versicherungsexperten von Pantaenius, Bootspunkt, dem Fachhändler mit Ladengeschäften in Ludwigsburg und Kirchberg am Bodensee sowie dem Online-Handel und durch die weltgrößte Wassersportausstellung boot Düsseldorf unterstützt.

Neu in diesem Jahr: Erstmals können neben den Segler*innen auch die User, die an der Abstimmung teilnehmen, ein hochwertiges Fernglas von Steiner gewinnen.

 

 

Der Ablauf der Wahl

Die Jury wird bis zum 18. Dezember 2021 ihre Entscheidung treffen. Anschließend öffnet am 19. Dezember 2021 hier auf der Seite die Online-Abstimmung zur Seglerin oder zum Segler des Jahres. Die digitale Wahlurne schließt vier Wochen später, am 16. Januar 2022. Die Verkündung des Ergebnisses und die Verleihung der Preise findet dann im Rahmen der Messe boot Düsseldorf am Sonntag, 23. Januar 2021, auf der Bühne des Sailing Centers in Halle 15 statt.

 

Diese Preise werden an die drei Top-Platzierten überreicht:

Platz 1: Wempe Glashütte Iron Walke Tide

Seit 2006 baut Wempe Glashütte I/SA präzise Zeitmesser.  Jeder einzelne wird in der Glashütter Sternwarte als Chronometer zertifiziert. Die „Iron Walker Tide“ bietet zur präzisen Zeitanzeige eine besondere Zusatzfunktion: Auf einer innenliegenden Drehlünette zeigt sie die Zeit bis zur nächsten Flut und der nächsten Ebbe. Wempe hat für all diese Zwecke zusammen mit dem Künstler Friedrich-Karl Fäsing eine Tidenlünette entwickelt, die den Wechsel der Gezeiten visualisiert. Ihr Prinzip bewährte sich zunächst in der „Zeitmeister Sport Tiden Automatik“ von 2019. Beide Kronen der „Iron Walker Tide“ sind verschraubt, was eine Wasserdichtigkeit von 30 bar ermöglicht und zugleich verhindert, dass die Tidenlünette versehentlich verstellt wird. Ein markanter Flankenschutz zwischen den Kronen bewahrt sie vor kräftigen Stößen. In die Faltschließe des Edelstahlbands ist ein Verlängerungselement integriert, mit dem sich die „Tide“ auch über Jacke oder Neoprenanzug anlegen lässt. Kräftige Leuchtmasse auf Zeigern und Stundenindizes erleichtert das Ablesen der Zeit auch in der Dämmerung. Angetrieben wird die Uhr von einem schweizer Automatikuhrwerk, das die aufwendige Prüfung zum zertifizierten Chronometer nach ISO 3159 überstanden hat.

 

Platz 2: Steiner Commander 7x50c

Die verbesserte High-Definition-Optik des neuen Commander 7×50 wurde von Steiner in intensiver Forschungsarbeit exklusiv für den Wassersport entwickelt und ist absolut konkurrenzlos am Markt.  Störendes Streulicht wird dabei minimiert, und selbst bei schlechtesten Wetter- und Lichtbedingungen, z.B. bei einsetzender Dunkelheit, sind Konturen immer klar und deutlich erkennbar. Die spezielle Steiner Diamond-Marine-Vergütung, die unter Einsatz seltener Fluoride und mineralischer Substanzen aufgebracht wird, garantiert eine unerreichte Lichttransmission, Schärfe und Kontrast. So werden selbst in der Dämmerung stets lupenreine und klare Bilder ermöglicht. Die Spezifikation 7×50 ist perfekt für den Einsatz auf Wasser abgestimmt und garantiert helle Bilder, rund um die Uhr. Maximaler Lichtdurchlass zur Pupille wird dank 50 mm Objektiv-Durchmesser gewährleistet. Mit 7-facher Vergrößerung kann man den Commander auch bei rauem Seegang ruhig halten und hat immer ein verwacklungsfreies Bild.

 

Platz 2: Garmin Quatix 6

Die Garmin quatix 6 Multisport-Smartwatch Serie mit besonderen Wassersportfunktionen bietet eine umfassende Konnektivität mit kompatiblen Garmin-Kartenplottern und weiteren Produkten an Bord. Sie kann zum Beispiel die Steuerung des Autopiloten übernehmen oder bietet optimierte Regatta-Funktionen für die nächste Wettfahrt. Gleichzeitig kanns sie die Schiffsdaten streamen und die Geschwindigkeit, Tiefe, Temperatur, Wind und vieles mehr direkt auf der quatix 6 anzeigen lassen. Über die vorinstallierte Fusion-Link Lite App kontrolliert sie das Fusion Entertainment System und sorgt so für den richtigen Ton an Bord. Mit optionalen BlueChart g3 Seekarten kann die Route direkt über die Uhr geprüft werden. Mit integrierten Aktivitätsprofilen und Leistungswerten für Stand-Up-Paddling, Kajakfahren, Golfen und mehr unterstützt die quatix 6 auch bei weiteren Sportarten optimal. Damit man sowohl auf dem Wasser als auch an Land souverän den Weg findet, wurden Satellitennavigations-und Trackingfunktionen mit einem 3-Achsen-Kompass, einem Gyroskop und einem barometrischen Höhenmesser ergänzt. Außerdem bietet die Uhr Online-Funktionen, eine Herzfrequenzmessung am Handgelenk, den Zugriff auf Garmin Connect sowie kontaktloses Bezahlen mit Garmin Pay und einen Musikspeicher.

Platz 3: Garmin inReach Mini

Dank der weltweiten Abdeckung des Iridium-Satellitennetzwerks lassen sich mit dem kompakten und leichten inReach Mini überall Nachrichten versenden und gleichzeitig mit dem GPS die aktuelle Position verfolgen und mit anderen teilen. Bei einem Notfall kann man mit dem inReach Mini außerdem einen SOS-Notruf an die rund um die Uhr besetzte Such- und Rettungsleitstelle senden. Die kostenlose Earthmate App eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. Sie synchronisiert das Gerät über Bluetooth mit dem eigenen Smartphone oder Tablett und bietet neben einer Fülle an Karten und farbigen Luftaufnahmen auch erweiterte Reisestatistiken und Kommunikationsmöglichkeiten.

 

Platz 3: Steiner Navigator 7x50c

In enger Abstimmung mit professionellen Seeleuten setzt Steiner mit dieser neuen Generation Maßstäbe und besticht mit vielen Verbesserungen, Neuerungen, aber auch  mit dem gewohnten Steiner Qualitäts-Standard. Sowohl die technischen Eigenschaften als auch das weiterentwickelte Design bieten noch mehr Tragekomfort und dadurch Sicherheit an Board. Einfache Handhabung kombiniert mit technischem Fortschritt und der legendären Steiner Robustheit macht die neue Navigator-Serie auch unter schwierigsten Bedingungen zu einem zuverlässigen Partner in jeder Situation. Dank des eingebauten Kompasses hilft dieses Fernglas sogar bei der Navigation.

 

Für die Community:

Steiner Navigator 7×50

Unter allen Usern, die an der Abstimmung zum Segler des Jahres teilnehmen, verlosen wir ein Steiner Navigator 7×50. Natürlich sorgt auch bei diesem Fernglas die bewährte Steiner High-Contrast-Optik für die gewohnt hellen und kontrastreichen Bilder mit hoher Konturenschärfe und natürlicher Farbwiedergabe.

4 Kommentare zu „Kandidatenkür Segler*in des Jahres 2021, Teil 8: Oliver Schmidt-Rybandt“

  1. avatar waterman sagt:

    Es ist schon bemerkenswert wie es die Dehler 30 OD ‘Promotruppe’ um Oli & friends es immer wieder schafft die Medien vor den Karren zu spannen. Habt ihr das wie die Yacht nötig ? Nur mal ein paar facts: Die erste Dehler 30 OD kam beim Silverrudder als 20stes Boot ins Ziel. Diverse Monos und selbst ein über 30 Jahre alter 26‘ Trimaran-Oldie gingen teilweise Stunden vorher durchs Ziel. Diese Stories würden mich deutlich mehr interessieren als der (Schau)kampf von zwei Markenbotschaftern um den 20ten und 21ten Platz

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    • avatar Henning sagt:

      Das klingt so frustriert waterman….Warum? Selbst auf ne Nominierung gehofft? Mich nervt solche Missgunst massiv. Vor allem wenn man´s anonym so einfach hat zu pöbeln. Sehe ich hier immer wieder. Einfach total überflüssig.

      Dachte bei der Aktion hier geht´s um den Segler, nicht um das Boot. Verstehe deshalb Dein Thema wirklich nicht. Oli hat in seiner Klasse gewonnen und den Rekord verbessert. Das scheint mir die hier hervorgehobene Leistung zu sein. Mit dem Boot hat das doch gar nix zu tun. Du kannst auch mit ner ollen Lis was reißen und ein geiler Typ sein…

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  2. avatar waterman sagt:

    Ja richtig, nur in seiner Klasse hat er gewonnen und warum soll er dann Segler des Jahres werden? Oli ist als Macher mit der Dehler 30 OD ‘verheiratet‘ und zwangsläufig ist eine solche Regatta auch ein Job im Rahmen seiner erfolgreichen Promotätigkeit. Letztes Jahr als die Dehler 30 OD’s hinten lagen gab’s schon ne große Story wie Oli Max heldenhaft vom Flach freischleppte. Von denen, die das Rennen gewannen, lass man in den deutschen Segelgazetten kaum was. Mir geht so ein provinzieller ‘Promo-Gefälligkeitsjournalismus’ auf den Sack und mit Missgunst hat das nix zu tun.

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  3. avatar Jörg sagt:

    Henning, dann erkläre doch mal, warum Oli nominiert ist und nicht Wolfram Heibeck der in der Klasse der Große Boot die Klasse gewonnen hat?
    Warum ist das eine ne größere Leistung als das andere?

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