Drachen Goldcup Ostende: Sieg für Wieser, Paschen, Pugachev

Dominanz im Drachen

Wieser, Paschen, Pugachev führen mit UKR 7 die Flotte an. © Derbigum Goldcup

Markus Wieser, Matti Paschen haben mit dem ukrainischen Eigner Sergei Pugachev den Gold Cup der Drachenklasse gewonnen. Nach knappen zweiten Plätzen in dieser Saison bei der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft war es dem Team eine besondere Genugtuung mit diesem Sieg die Dominanz im Drachen zu manifestieren.

Wegen des notorischen Starkwindes kamen im belgischen Ostende nur vier Rennen zustande. Und der ehemalige Flying Dutchman Weltmeister Jorgen Schönherr konnte zwei davon gewinnen. Aber am Ende gelang Wieser die konstanteste Serie und zwei Punkte Vorsprung reichten im 67 Boote Feld zum Titelgewinn.

Wieser sagt gegenüber SR: „ Hurricane Irene mutierte zu einem mächtigen Tiefdruckgebiet, das auch in Ostende seine Spuren hinterließ. Wir konnten an den beiden ersten Tagen jeweils ein Rennen segeln, und dabei war es ziemlich windig. Schönherr lag nach diesen Tagen in Führung, denn der ist bei Wind einfach am schnellsten.

Matti Paschen, Sergei Pugachev, Markus Wieser und Coach Frithjof Kleen feiern den Gewinn des Drachen Gold Cups. © Wieser

Wir haben da kleine Probleme. Das liegt daran, dass wir kaum bei Starkwind segeln. Und unsere Boerresen Boote haben auch eher Vorteile bei weniger Wind. Nach 10. und 11. lagen wir insgesamt an achter Stelle.

Danach war an segeln nicht mehr zu denken. Zu hohe Wellen, zu starker Wind. Drei Tage mussten wir warten. Das war super nervig. Am Freitag segelten wir noch zwei Rennen. Das ersten konnten wir gewinnen. Und damit lagen bereits vor der letzten Wettfahrt in Führung. Die Gegner vor uns hatten alle schlechtere Plätze. Es war klar, dass es keinen Streicher mehr geben würde.

So konnten wir den letzten Lauf kontrolliert angehen. Wir wussten immer, wer wie viele Plätze vor uns sein durfte. Unser Konzept ging diesmal sehr gut auf.

Wir machen jetzt erst einmal eine längere Pause vom Drachensegeln. Unser nächstes Ziel in dieser Klasse ist die Weltmeisterschaft 2013. Da haben wir noch ein unfinished business als Lawrie Smith auf der Ziellinie den sicher geglaubten Weltmeistertitel weggeschnappt hat.

Es wäre toll, wenn wir diesen Schwung vom Goldcup zu unserem „Container“-Team beim Audi Medcup nach Barcelona mitnehmen. Dann könnten wir den Podestplatz verteidigen. Aber es wird schwer, da Bribon bei leichteren Winden sehr schnell ist, und wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen. Mal schauen.“

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Carsten Kemmling

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