J/24 EM Sardinien: Vize für Rotoman, Erinnerung an entführte Rossella Urru

Freiheit und Frauen-Power

Stephanie Koepcke führt ihr Frauenteam bei der offenen J/24 EM auf Rang 12. © Edney

Die italienischen J/24 Segler haben bei der EM in Sardinien die internationale Aufmerksamkeit genutzt, um auf die Entführung von Rossella Urru aufmerksam zu machen. Sie segelten mit Bildern und Freilassungs-Forderungen auf dem Heck.

Die humanitäre Helferin Rossella Urru aus Sardinien war am 22. Oktober in Rabuni in der algerischen Wüste mit zwei spanischen Kollegen entführt worden. Über ihr Schicksal ist wenig bekannt. Es heißt, sie seien möglicherweise von Al-Qaida Richtung Sahara verschleppt worden.

Freiheit für Rossella Urru fordern die italienischen J/24 Segler und befestigen ein Foto der entführten Sardin am Heck.

Die Segler wollten einen Beitrag dazu leisten, dass ihr Schicksal nicht in Vergessenheit gerät. Die elf deutschen Crews, die sich auf den weiten Weg auf die italienische Insel gemacht hatten, begrüßten die Aktion der Klassen-Kollegen.

Ihnen gelang es aber auch sportlich Eindruck zu machen. So holte die Rotoman Crew um Steuermann Kai Mares die Silbermedaille in der EM-Wertung. In der allgemeinen Serie mit einem brasilianischen und einem US-Schiff verpassten sie den dritten Platz nur um einen Punkt. Ein Frühstart im letzten Lauf ließ sie einen Rang zurück rutschen.

Blog des Frauen-Teams von Juelssand 

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Carsten Kemmling

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