Laser am Limit: Brutalo-Bedingungen vor dem Wind – Update von Philipp Buhl

Brodelndes Wasser

Schwer zu glauben, dass man bei solchen Bedingungen wie im Video mit einer Jolle auf dem Wasser überleben kann. Aber eine Trainingsgruppe vor Teneriffa zeigt, dass es funktioniert.

 

Wenn das Wasser brodelt, mag man sich nicht gerne auf einem Segelschiff befinden. Schon gar nicht mit einem Bötchen wie dem Laser. Aber bei den Athleten im Video handelt es sich nicht um normale Segler. Sie nutzen die harten vor Teneriffa als Spielfeld, um sich in den letzten Wochen auf die Olympischen Spiele in Japan vorzubereiten.

Dabei handelt es sich nicht um Sportler, die vor Enoshima zu Medaillen-Favoriten zählen. Sie stammen aus Ländern wie Korea, El Salvador und Trinidad Tobago. Aber auch sie haben offensichtlich ein Niveau erreicht, das vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Wer sich vor dem Wind traut, auf diese Weise überfiert mit einer Lee-Anströmung im Segel die Wellen abzusurfen, zeigt maximale Kontrolle. Die Gruppe der sogenannten emerging Countries im Segeln ist offenbar weit gekommen. Verantwortlich dafür ist ist der Spanier Javier Hernández Cebrian als Coach. Er hat sein Land bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und London 2012 vertreten.

Was alles zu einer solche Kampagne dazu gehört, erklärt eindrucksvoll Andrew Lewis aus Trinidad Tobago, 69. der vergangenen Laser-Weltmeisterschaft 2019:

Auch Phillipp Buhl hält Kurs auf seinem Weg Richtung Japan. Hier sein Update zwei Wochen vor dem großen Showdown:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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