Mini Transat: Hochseeprofi Jörg Riechers im Gespräch – „Lilienthal“ wird immer schneller

Besser „unterpowert“ segeln

Riechers in seiner Proto-Höhle. Erstaunlich viel Platz für einen Mini-Prototypen © miku

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Michael Kunst

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9 Kommentare zu „Mini Transat: Hochseeprofi Jörg Riechers im Gespräch – „Lilienthal“ wird immer schneller“

  1. avatar Breizh sagt:

    Toller Artikel/Interview. Fängt die aktuelle Stimmung um Jörg Riechers sehr gut ein. Ihm ist wirklich eine gute Transat zu wünschen.
    Das Boot sieht zwischen all den anderen Minis, Figaros oder Class 40 schon etwas spacig aus. Bin echt gespannt, wann die Bugform im Serienbau zu finden sein wird. Dürfte noch einmal deutlich mehr Platz im Vorschiff schaffen (alle über 1,90 m würde es freuen). Kann der Mehrplatz im Mini eigentlich auch sinnvoll genutzt werden?

    Ich hoffe, auf SR wird es ausführliche und umfassende Berichte zum Mini Transat geben! Fragen gäbe es genug zu klären, wenn man erst einmal vor den Kisten stand bzw. sogar auf Ihnen drauf war. Denn Platz sieht unter Deck anders aus, insbesondere wenn noch Seitenschwerter oder Schwenkkielkonstruktionen ihren Platz einfordern.

    • avatar Blatt sagt:

      Klar, die haben vorne im Bug nen Wellnesstempel mit türkischem Dampfbad eingebaut.

      • avatar Breizh sagt:

        Auch eine Möglichkeit, aber mich interessierte eher, ob sie bspw. mehr Lebensmittel oder anderen Sachen mitnehmen können, mehr Platz zum Schlafen haben, anders Stauen können und hierdurch eventuell Vorteile haben.

        • avatar langalex sagt:

          ich würde mal denken nein.
          schlafen im bug auf see macht eh keine sinn – zu weit weg vom cockpit, zu viel durchgerüttel.
          mehr mitnehmen = mehr gewicht, also eher auch nicht. und das was man dabei hat wird man eher in der nähe des kiels oder achtern haben wollen, von wegen gewichtstrimm und so.
          wer platz an bord will fährt nicht mini 🙂

  2. avatar Yachtie sagt:

    Schade. Die im Artikel genannten Probleme des Unterschneidens sind dem negativen Deckssprung im Bugbereich geschuldet. Das hätte man als Konstrukteur eigentlich vorhersehen müssen. Für stärkeren Wind ist der Kahn leider ungeeignet.
    .

    • avatar Müller sagt:

      Im Artikel steht, dass Scows zum Unterschneiden neigen, nicht speziell dieses Boot.

      • avatar Yachtie sagt:

        Das hast Du falsch verstanden, denn Riechers sagt:

        “Das Boot ist sehr, sehr schnell, man darf das Boot aber nicht zu sehr „pushen“ – denn wenn so ein Scow-Bug unterschneidet, dann wird es eben schnell dramatisch und dann geht durchaus auch Elementares kaputt.”

  3. avatar Olli sagt:

    Verlaß Dich drauf, daß er Konstrukteur dieses Bootes sehr genau weiß, welches Merkmal sich wie auswirkt und wie weit man wobei gehen darf, um schnell zu sein. Daß der “Kahn” für stärkeren Wind ungeeignet ist, würde ich instinktiv erstmal in Abrede stellen.

  4. avatar Julian sagt:

    Super Artikel,
    Das mit dem Unterschneiden konnte ich mir auch nicht so recht vorstellen bei den Scows.
    Bis ich mal im Hallenbad eins von diesen Schwimmhillbretter in die Hände bekam und es über Wasser glitschen ließ.
    Leicht den Druckpunkt zu weit nach vorne verlagert und schon wars ein U-Boot.
    Schön bei dem Video zu sehen, wie laut es in einem Snow zugeht, man beachtete die “Wasserexplosionen” am Bug.
    Da muss sich der Serienbootsbau noch was einfallen lassen.

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