Neue Yachten: Pointer 30 aus den Niederlanden – Daysailer und mehr

Neu gedacht

Ihre Linienführung ist gleichermaßen modern wie klassisch, ihr Interieur verblüfft durch eine sehr interessante Mischung aus traditioneller Yachteinrichtung und stylischem Daysailer-Ausbau. Mit der neuen Pointer 30 präsentiert die Jachtwerf Heeg einen spannenden Entwurf.

Alles deutet darauf hin, dass die neue Holländerin großen Segelspaß vermitteln wird. Ihre Wasserlinie ist dank der senkrecht aufragenden Schiffsenden sehr lang, ihre schlichte Form ohne allzu scharfe Chines, weist einen harmonischen Deckssprung auf, das Gewicht bleibt auf 2,4 Tonnen reduziert, wovon 950 Kilo allein auf den Ballast entfallen. Die Segelfläche beträgt stattliche 46 Quadratmetern – wohlgemerkt nur mit Groß und Selbstwendefock. Unter Code Zero kommen nochmals 25 Quadratmeter hinzu. Der Gennaker, der am festen Bugspriet angeschlagen wird, bringt darüber stolze 66 Quadratmeter ins Rennen. Weil die schmucke Yacht für möglichst viele Reviere geeignet sein soll, erhält sie serienmäßig einen kurzen Kiel, der nur 1,25 Meter tief reicht. Auf Wunsch kann aber auch ein längerer Kiel mit 1,75 Metern Tiefgang montiert werden.

Soweit zum Segelspaß. Da der Komfort aber auf keinen Fall zu kurz kommen soll, wurde sowohl innen als auch im Cockpit viel Freiraum einkalkuliert, zwecks ausreichender Bewegungsfreiheit und genügend Platz zum Sitzen und Chillen. Aufs Cockpit bezogen, funktioniert das besonders gut, wenn die Pointer 30 ein Steuerrad erhält, denn es wird mittig hinter den Cockpitbänken aufgestellt. Weil es schwenkbar ist, hat der Skipper die Wahl, ob er lieber von den achteren Backskisten oder von den Seitentanks aus steuern möchte. Wer Jollenfeeling bevorzugt, bestellt eine Pinnensteuerung.

Für einen sicheren Cockpitabschluss sorgt die Heckklappe mit integrierter Badeplattform. Zum Segeln wird sie hochgeklappt, steht Badevergnügen auf dem Programm, lässt man sie herunter und profitiert so von einem einfachen Einstieg und zusätzlichem Platz zum Sonnenbaden.

Auf den Bänken vorn im Gästecockpit finden locker vier Personen Platz. Auf Tagestouren kann man also getrost fünf bis sechs Personen mitnehmen, auf längeren Törns, bei denen Übernachtungen eingeplant sind, sollte die Mannschaft

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