New York-Vendée: Fünf Yachten nach Crash umgedreht – Auch “Hugo Boss” kollidiert

"Viel Müll im Atlantik"

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „New York-Vendée: Fünf Yachten nach Crash umgedreht – Auch “Hugo Boss” kollidiert“

  1. avatar Müller sagt:

    Die hohe Ausfallrate bei diesen Rennmaschinen dürfte weniger dem Müll im Wasser geschuldet sein als der am Limit gebauten Technik und den hohen Geschwindigkeiten. So wie die durch die Gegend brettern, wird absolut alles, was im Wasser schwimmt zu einem gefährlichen Hindernis, auch normale Fische und Äste.
    Bei aller Faszination für die aktuelle Entwicklung frage ich mich schon eine Weile, wie man mit diesen empfindlichen Anhängen um die Welt kommen soll. Ganz werde ich den Verdacht nicht los, die Konstrukteure rechnen mit der Annahme, die Ozeane bestehen aus destilliertem Wasser.
    Meine Prognose für diese Vendee: wer tatsächlich das unwahrscheinliche Glück hat mit seinen Foils nirgends hängen zu bleiben, dem fällt die Kiste nach der halben Strecke wegen der enormen Belastungen auseinander. Vincent Riou gewinnt, weil das Boot am besten durchhält.
    Soll man es deswegen sein lassen? Nein! So ist das halt am Anfang einer Entwicklung 😉

    Dass unsere Meere sich in eine widerliche Müllhalde verwandelt haben ist allerdings unbestritten. Wer das eindrucksvoll vom Sofa aus erfahren möchte, braucht nur Berichte von Weltumsegelungen von Slocum bis heute zu lesen….

  2. avatar dubblebubble sagt:

    Man könnte die Schwertkästen so stabil bauen, daß sie starken Kollisionen standhalten und vorher nur das Foil bricht. Für diesen Fall sollte man ein Ersatzschwert dabeihaben. Fände ich bei so teuren Projekten wie der Vendee Globe angebracht. Auch ein Boot, das nach Bruch der Foils bei intakter Reststruktur noch gut performen kann, wäre eine Alternative.

    • avatar alikatze sagt:

      Den guten Vorschlag musst Du mal bei der IMOCA einreichen. Wobei ich der Meinung bin, dass Foils vielleicht eher in Küstengewässern angebracht und offshore meist fehlplatziert sind.

      Noch charmanter als den Performance-Gedanken finde ich den Aspekt, dass diese empfindlichen Boote, die auf der Südhalbkugel bummelig 1000sm vom Festland entfernt sind, mit einer stabileren Struktur nicht so schnell Leck schlagen und in Seenot geraten. Die Lebensrettung auf See ist “da unten” setzt ja auch die Retter erheblichen Risiken aus.

      Davon abgesehen ist es bei aller Tempohatz auch als Zuschauer nicht wirklich interessant, wenn die zimperlichen Böötchen so filigran sind, dass nach ein paar Renntagen nur noch ein Teil der Flotte um die Wette fährt. Egal, ob die nun, wie bei der letzten Vendee Globe, ihrer Kiele verlustig werden oder sich Schwerter und Foils abfahren.
      Von dem zusätzlichen Müll, der dann herumtreibt (die Kiele gehen wohl auf Grund 🙂 ) ganz zu schweigen.

      Die IMOCA ist ne spannende Klasse und man sieht ja auch, dass es da robuste und Leistungsfähige Boote gibt.

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