Nord Stream Race: Tim Kröger Gesamt-Zweiter, 100.000 Euro futsch

Russen rutschen durch

Das russische Team rutscht zum Schluss noch auf den ersten Platz und gewinnt die Gesamtwertung beim Nord Stream Race. © onEdition

Das russische Team rutscht zum Schluss noch auf den ersten Platz und gewinnt die Gesamtwertung beim Nord Stream Race. © onEdition

Wie ärgerlich. Lange Zeit sah es auf der abschließenden Etappe des Nord Stream Races von Gotland nach Greifswald so aus, als könnte das Europa Team um Skipper Tim Kröger seinen dritten zweiten Platz einfahren und damit sicher die Gesamtwertung samt 100.000 Euro Siegerscheck einsacken. Thomas Jungblut führte mit dem deutschen Team das kleine Feld der fünf gleichen Swan 60 Yachten an Boote Feld an und hielt Kröger in Schach.

Jungblut hatte zwar doch zwei Punkte Wiedergutmachung für die verpasste erste Etappe bekommen, war nach Rang vier auf der zweiten Etappe aber raus aus dem Kampf um den Gesamtsieg. Kröger ging es mehr darum, die Holländer und Russen im Auge zu halten.

Das schien gut zu funktionieren. Allerdings wurde es immer flauer und die Wettfahrtleitung beschloss eine Bahnverkürzung. Statt Greifswald sollte Karlskrona angesteuert werden. Dort vollzog sich in der Nacht ein dramatischer Flautenkrimi, bei dem die Russen die Glücklicheren waren. Sie zogen auf den letzten Metern an der Spitze vorbei und gewannen Etappe und Gesamtwertung.

Das deutsche Team konnte noch einen Prestige-Sieg über Krögers Europäer feiern. Das machte in der Gesamtwertung aber auch keinen Unterschied aus. Zurzeit motoren die Swans nach Greifswald, wo die Preisverteilung stattfinden wird.

Ergebnisse

Eventseite

Stage 1 Stage 2 Stage 3 Overall Standings
Team Russia 5 7.5 15 27.5
Team EU 4 10 9 23
Team Holland 3 12.5 6 21.5
Team Germany 2 (RDG) 5 12 19
Team France 2 2.5 3 7.5
avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden
http://blueocean.berlin/magicmarine-team-werden/

2 Kommentare zu „Nord Stream Race: Tim Kröger Gesamt-Zweiter, 100.000 Euro futsch“

  1. avatar Binnensegler sagt:

    “Allerdings wurde es immer flauer und die Wettfahrtleitung beschloss eine Bahnverkürzung. Statt Greifswald sollte Karlskrona angesteuert werden.”
    Vielen Dank für die gute Berichterstattung, aber wieviel Wind hatten die Boote auf der Bahn denn noch, als die Wettfahrtleitung die Bahnverkürzung bekannt gab? Immerhin hätten sie ja noch den ganzen Freitag und Samstagmorgen gehabt, um nach Greifswald zu kommen..

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

  2. avatar SB sagt:

    Jedenfalls am Freitag war guter Wind auf der Ostsee – 10-15 kn Nord, dazu Sonne…
    So war es jedenfalls zwischen Falsterbo und Hiddensee

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

Schreibe einen Kommentar zu SB Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *