Normandy Channel Race: Die Riechers Story – Hamburger kämpft um das Podium

Anschluss verloren

Jörg Riechers versucht beim Normandie-Channel-Race eine neue Class40 aus Südafrika in Fahrt zu bringen. Der Zug nach vorne ist aber längst abgefahren.

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Carsten Kemmling

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21 Kommentare zu „Normandy Channel Race: Die Riechers Story – Hamburger kämpft um das Podium“

  1. avatar Fastnetwinner sagt:

    Sehr schön zusammengetragen! Auf dem Wasser sieht man gut, wie bei Land’s End der Strom gurgelt, und dass die Kasse wie im Supermarkt eben doch immer am Ende steht. Jetzt ist JR ja doch irgendwie wieder im Skat.

  2. Hmh … Carsten … Hast Du das wirklich so gesehen ? Jörg segelte auf der Werkstattfahrt bis zur Isle Of Wight in absoluter Schlagdistanz ( selten mehr als 1sm Rückstand ) auf das Podium und bei der Passage der Insel sogar stellenweise auf Position 1. Danach … hatten die vorne einfach ein klitzekleines Quentchen mehr Glück und waren weg…

    Danach Schweinebedingungen über mehr als 48h, bei denen keine normale Regatta gestartet worden wäre. Doch sobald Wind ist, ist JR auch wieder dabei – momentan zwar auch wieder auf Platz 7 mit 5sm Rückstand aber mit VMG 2kn mehr als die Konkurrenz. Irgendetwas zwischen 3 und 5 ist sicher drin, was auf einer Werkstattfahrt ein mehr als ordentliches Ergenis wäre.

  3. avatar breizh sagt:

    Soll das jetzt ein Artikel über das Normandy Channel Race sein oder aktives Jörg Riechers bashing sein? Oder geht es nur darum weitere Klickzahlen zu generieren?

    Schade eigentlich das NCR bietet doch bestimmt mehr SR spezifische Details, die man in einem solchen Artikel erwähnen könnte, als den obigen Bericht. Hat so leider einen schalen Beigeschmack, der nach Abrechnung und Nachtreten schmeckt.

  4. avatar Roar sagt:

    “Hmh … Carsten … Hast Du das wirklich so gesehen ?”

    Carsten hat das nicht nur gesehen, sondern auch per Screenshot belegt, dass JR im Kanal gegen den vollen Strom “rückwärts segelte” und sich hinten einreihte, während die clevere Konkurrenz unter Land vorbeizog.

    • avatar Fastnetwinner sagt:

      Bitte nicht schon wieder…. Fakt ist nunmal, dass die Kaps an der Englischen Südküste immer wieder starke Abwägungen verlangen. Da gurgelt es, und wenn dann noch der Wind weg ist, dann ist der Schlag auf See eigentlich Standard. So gesehen total richtig gedacht. Das es ex post nicht funktioniert hat ist dann eben auch mal Pech. Nun hat sich “die clevere Konkurrenz” an anderer Stelle verhaspelt, und schon ist JR wieder Leader of the Pack. Warte wir mal das Ziel ab, vorher Resümee zu ziehen ist wohl kaum zielführend.

      • avatar Roar sagt:

        Das sehe ich ganz anders. Jeder Regattasegler weiss, dass man sich zwischen den Verfolgern und der nächsten Marke positionieren muss. Hätte RR sich daran gehalten, wäre er nicht bis hinten durchgereicht worden.

        Die Ergebnisse beim Regattasegeln werden eben in der Regel nicht von Glück oder Pech bestimmt, sondern sind u.a das Ergebnis einer klugen, vorausschauender Taktik.

        • avatar Fastnetwinner sagt:

          Für diese Kaps gibt es doch klare Erfahrungswerte. Ich war jetzt 5 mal da und weiss deshalb, das draussen der Gegenstrom geringer ist. Dann ist es zumindest nachvollziehbar, dass man bei Flaute raus auf See geht. Alternativ kann man da bei Flaute auch prima ankern auf 60 Meter Tiefe mit 200 Meter Leine. Die Taktik, die Du verschlägst mag ja für eine definierte Zielkreuz im Verteidigungsmodus stimmen, ja aber nicht outbound bei einem Offshore-Race!

          • avatar Roar sagt:

            Sorry, aber vor den Verfolgern bleibt man nicht nur auf der Zielkreuz sondern sogar bei jedem around the world race. Alles andere wäre dumm !!!

  5. Ich würde ja zu gern wissen, wer sich hinter Roar verbirgt.

    Muss echt ein Segelheld sein, der sich selbst bei Lang- und Mittelstreckenregatten sowie bei Neustartsituationen in der Flaute hängend vor den Verfolgern platzieren kann. Fragt sich nur welche Verfolger er sich gerade aussucht …

    • avatar Müller sagt:

      Vielleicht ja der persönliche Troll von Jörg Riechers… Ich empfinde es als sehr sehr unsportlich wie er sich in seinen Kommentaren auslässt.

  6. avatar Oliver sagt:

    JR hat mit seinem Podium Finish beim NCR gerade selbst die beste Antwort auf diesen unsinnigen Artikel gegeben.

    • avatar Andreas Borrink sagt:

      …und das alles nur Dank der tollen Taktik-Tipps von Roar!

      • avatar Roar sagt:

        Sorry, ich muss dich leider enttäuschen. Die Tipps sind nicht von mir, sondern stehen in jedem Lehrbuch:

        “Immer zwischen Ziel (Luvtonne) und Gegner bleiben” matzeney.beepworld.de/dieregelnbeimsegeln.htm

        “Dabei ist von extrem vom Feld wegführenden Schlägen abzuraten, solange dies die Taktik nicht verlangt”
        .esys.org/regatta/regattataktik.html

  7. avatar Drachenfan sagt:

    Auch für den Segelreporter gelten die Grundregeln des Regattasegelns:
    1. Das nächste Rennen ist immer das schwerste
    2. Der Wind kommt immer aus Luv
    3. Man soll die jetzt nicht vor dem Luvfass loben
    4. Don’t hit the corners
    5. Einen Rennen geht immer bis ins Ziel

    In diesem Sinne, besser bis zum Ziel warten, bevor man jemanden “abschreibt”.

    Die Leistung von Jörg Riechers spricht für sich selbst. Der Kommentar war voreilig, und die Schlussfolgerung negativ wertend – find ich nicht gut. Insbesondere da die deutschen Hochseeregattasegler mit internationalem guten Ergebnissen sehr wenige sind. Ein bisschen mehr Unterstützung könnte nicht schaden, wenn sich unser Sport in Deutschland weiter entwickeln soll.

  8. avatar prospero sagt:

    Hoffentlich kommt jetzt noch der große Beitrag über den 3. Podiumsplatz.
    Der wäre ganz wichtig für die Präsenz des Hochseesports in deutschsprachigen Medien.
    (Sonst könnte man noch meinen, der Segelreporter wäre irgendwie voreingenommen…)
    Viele Grüße

  9. avatar Kerstin sagt:

    Ich warte auch noch auf den Beitrag zum hervorragenden dritten Platz…

  10. avatar prospero sagt:

    Ja, aber es ist eben auch “nur” in der YACHT.
    Ich lese lieber den Segelreporter.

  11. avatar Holger sagt:

    Das war schon peinlich vom Autor und den Jörg hatern. Gut das er nicht nach Lehrbuch segelt. Lieber Autor, die Bruhns Brüder zu hypen ist sicher nett (freut mich auch) aber den besseren Segler zu bashen ist unprofessionel. Jörg hat die perfekte Antwort gegeben. Wie wärs mit einer Entschuldigung?

  12. avatar Christian sagt:

    Oh Mann… kaum ist was in Gange, hauen sich wieder alle gegenseitig die Köppe ein. Echt Schade drum, es ist und bleibt ein echter Kindergarten!

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