Ocean Globe Race: Wassereinbruch bei Skandal-Yacht – “Translated 9” aus dem Rennen

Risse im Rumpf

Dieser “Riss ist groß genug, um das Schiff zu versenken”, sagt Marco Trombetti. Nach der Kap-Hoorn-Rundung entdeckte seine Crew, dass ihre Swan 65 “Translated 9” Lecks aufweist, die immer größer werden. 

Die Swan 65 Translated 9 ist zu den Falkland Inseln zurückgesegelt. © JJ / OGR2023

Schlechte Nachrichten für die Crew der italienischen Yacht “Translated 9”. Das schnellste Schiff der Ocean Globe Race Flotte, die nach zwei Etappen berechnet fast sechs Tage in Führung liegt, fällt aus der Wertung. Auf der dritten Etappe von Auckland nach Punta del Este hat die Crew Risse im Rumpf festgestellt.

Wasser dringt durch einen Riss in den Rumpf. © Translated

Gut drei Tage nach der Rundung von Kap Hoorn entdeckte die Crew bei routinemäßigen Untersuchungen die Probleme am Rumpf der Swan 65 und beschloss, die verbleibenden 800 Meilen zum Etappenziel nicht mehr in Angriff zu nehmen. Stattdessen ließ der italienische Skipper und Eigner Marco Trombetti den Bug in den Wind drehen und gut 200 Meilen zurück nach Port Stanley auf den Falkland-Inseln zu segeln.

In der geschützten Bucht wollten die Italiener den Schaden begutachten und mit Bordmitteln reparieren. Aber nun steht fest, dass sie externe Hilfe annehmen müssen und deshalb bei dieser Etappe aus der Wertung fallen. Damit sind sie beim Rennen um den Sieg für diese Regatta ausgeschieden.

Marco Trombetti hatte die Wettfahrtleitung über einen Schaden an seiner Yacht informiert, die schon einmal am Whitbread Round The World Race teilgenommen hat. Das Gespräch mit Organisator Don McIntyre wurde aufgezeichnet:

Die “Translated 9” erreichte schließlich den Hafen auf den Falkland Inseln und Trombetti traf nach sorgfältiger Bewertung der Schäden, dass er für die Reparaturen externe Hilfe in Anspruch nehmen wird.

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Carsten Kemmling

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