Barcelona World Race: SR-Leser trifft Skipper der letzten Yacht in Wellington

"Das nenne ich Sportsgeist"

"Central Lechera Asturiana" flügellahm im Hafen von Wellington. Die Kühe weiden, und die Crew wartet auf den neuen Mast. © Lukas Ammon

SR-Leser Lukas Ammon hat im neuseeländischen Wellington die beim Barcelona World Race havarierte „Central Lechera Asturiana“ fotografiert und mit dem Skipper Juan Merediz gesprochen. Er fand einen Mann vor, der angesichts seiner Lage äußerst entspannt war. Merediz hat nach dem Mastbruch vor Neuseeland immer noch kein neues Profil, an dem er ein Segel setzen könnte.

„Juan ist eigentlich sehr locker drauf“, schreibt Ammon. „Er sieht das alles eher gelassen und freut sich eher, dass es bald weiter geht als, das dass er sich über das Malheur ärgert. Die beiden arbeiten noch an ihrer Ausrüstung und warten auf den reparierten Mast.

“Asturiana” liegt weiterhin ohne Mast im Hafen aber Juan hofft, dass sie in etwa zehn Tagen mit einem neuen Mast das Rennen wieder aufnehmen können. Sie würden dann Barcelona mit ihrem dritten Mast erreichen. Das nenne ich mal Sportsgeist.“

Die Spanier hatten schon kurz vor dem Start einen Mast gebrochen und Ersatz organisiert. Und bei einem Stopp in Kapstadt mussten sie ihre Hadraulikanlage reparieren. Ihr Abstand zum vorletzten Boot beträgt inzwischen 3246 Meilen. Aber vielleicht geht da ja noch etwas.

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden
http://nouveda.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *