Clipper Race: Vom Tornado erwischt – über 100 Knoten Wind

Knockdown

Nach den jüngsten Bildern und Videos von Tornados in Deutschland und der Ostsee fragt man sich fragt man sich, wie es  ist, von einem Wirbelsturm erwischt zu werden. Beim Clipper Round The World Race ist genau das dem “Great Britain” Team passiert.

Der Vorfall ist schon älter und passierte im Pazifik  eine Woche nach dem Etappenstart in Brisbane auf dem Weg zum Äquator. Die Flotte kämpfte mit heftigem Regen aus zahlreichen Squalls, als aus dem Nichts der Tornado über die “Great Britain” herfiel. Er soll bei den herrschenden Bedingungen nicht zu sehen gewesen sein.

Der 31.700 Kilogramm schwere 70 Fußer wird erst auf die Backbordseite geworfen und dann mit dem Mast nach Steuerbord ins Wasser gedrückt. Über 100 Knoten Windgeschwindigkeit wurden zu dem Zeitpunkt gemessen. Die Crew ist an ihren Lifelines gesichert und schafft es, an Bord zu bleiben.

Die Bilder wurden von der fest installierten Mastkamera aufgenommen, die achteraus das Cockpit zeigt. In der linken oberen Ecke ist der Wirbelsturum zeitweilig zu erkennen, als sich die Yacht wieder aufrichtet.

Die spektakuläre Veröffentlichung soll helfen, Aufmerksamkeit für das Amateur-Rennen um die Welt zu generieren, wenn die Flotte ab morgen im Ziel vor London erwartet wird. Sie hat dann in elf Monaten mehr als 40.000 Meilen hinter sich gebracht und sechs Kontinente besucht.

Tornado Schweden

Tornado. Schreckgespenst für Segler. Hier beim ÅF Offshore Race vor Schweden. © Ulf Lindner

Eventseite Clipper Round The World Race

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Carsten Kemmling

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