Fastnet Race IMOCA: Charal-Foiler bestätigt neue Hackordnung – Herrmann im Mittelfeld

Die Kraft der Flügel

Beim Rolex Fastnet Race stehen in diesem Jahr neben den riesigen Trimaranen die IMOCA 60 Fußer im Fokus. “Charal” erfüllte als erster Foiler der neuen Generation der Erwartungen. Boris Herrmann wurde Achter.

Im Jahr vor der Vendée Globe 2020 formiert sich langsam das Feld der Favoriten. Und nach der jüngsten Änderung der Klassenregeln müssen die Skipper der neuen Boote zeigen, dass es sich gelohnt hat, in die IMOCA-Evolution zu investieren.

Der Fleisch-Produzent Charal hat zuerst seine Karten offen gelegt und Jérémie Beyou einen Neubau gegönnt. Der Vendée-Dritte 2017 und dreimalige Figaro-Sieger konnte bisher aber noch nicht zeigen, dass es sich tatsächlich auszahlt, die neuen 60 Fußer noch radikaler auf die Flügel-Benutzung zuzuschneiden.

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Charal lauert hinter den klassischen IMOCAs. © RORC / Paul Wyeth

Die Fläche der Tragflächen ist im Vergleich zu den älteren Foilern, wie sie zum Beispiel Boris Herrman segelt, deutlich vergrößert. Und selbst die älteren Designs wie PRB und Initiatives-Cœur von Samantha Davies zeigen sich nach dem Umstieg auf die größeren Foils deutlich verbessert.

Aufgegeben bei der Route du Rhum

Dennoch konnte Charal bisher bei den größeren Regatten noch nicht punkten. Ein schneller Erfolg bei der Route du Rhum war angepeilt. Zu Beginn konnte Jérémy Beyou auch tatsächlich zeigen, wie überlegen sein neuer Foiler ist. Aber dann zwangen ihn die extremen Bedingungen und ein Problem mit der Steuerung zur Aufgabe.

Den Winter nutzte sein Team, um Fortschritte bei der Verlässlichkeit zu machen. Und auch ein neuer Satz Tragflächen ist schon in Planung. Aber beim Fastnet Race musste er unbedingt siegen, bevor die Konkurrenz ihre Neubauten zu Wasser lässt und in den Griff bekommt. Auch im Hinblick auf den Höhepunkt in diesem Jahr, der im Zweihand-Modus gesegelten Transat Jaques Vabre über den Atlantik, war das Fastnet ein wichtiger Test.

Aber zusammen mit Christopher Pratt lieferte Beyou den geforderten Sieg ab. Er zeigte mit seinem VPLP-Design eindrucksvoll die Überlegenheit. Kurz nach dem Start übernahm Charal die Führung in der 20 Boote-Flotte. Zwar hatte am Ausgang des Solents noch die mit kraftvollen Foils nachgerüstete PRB geführt mit Nicolas Lunven und dem neuen Skipper Kevin Escoffier, und gleichauf segelte Clarisse Cremer auf Banque Populaire mit Vendée Globe Sieger Armel le Cleac’h an Bord – BP ist die ex Macif, mit der Gabart die Vendée 2012 gewann und Paul Meilhat unter dem Namen SMA die Route du Rhum 2018 – aber dann demonstrierte Charal die Kraft seiner Flügel.

Oldtimer liegt vorne

Einmal kurz vor der Rundung der britschen Süd-Spitze dürfte ihm das Herz stehen geblieben sein. Mit dem Gros der Flotte parkte er in der Flaute und Arkea Paprec, der frisch vom Stapel gelaufene zweite IMOCA der neuen Generation, setzte sich nördlich unter Land vom Feld ab. Sensationell im Kielwasser des 20 Jahre alten 60 Fußers der Britin Pip Hare, die mit dem Segel-Speedrekord-Halter Paul Larsen segelte.

Fastnet IMOCA

Charal verfolgt Banque Populaire © Rolex / Kurt Arrigo

Der Oldtimer wurde schnell eingefangen. Aber würde Arkea-Paprec-Skipper Sebastien Simon seinem Neubau schon die volle Belastung zumuten? Erst schien es so, dass er mitdem alten Hasen Vincent Riou an Bord Charal herausfordern könnte und wollte. Er testete auf Rang zwei Bord an Bord mit Sam Davies den Speed.

Doch der Wind nahm zu, und Simon ging vom Gas. Es dauerte nicht lange, bis das Duo den Abbruch verkündete. Es segelte direkt weiter nach Frankreich zum Heimathafen Port la Forêt. Ein Kurzschluss in der Bordelektronik soll der Grund gewesen sein.

Kostspieliger Segelwechsel

Bei starkem Wind bis 35 Knoten und hoher Welle baute Charal die Führung auf 15 Meilen aus und rundete den Felsen 20 Minuten Yannick Bestaven und Roland Jourdain auf Maître CoQ, mit der Charal-Skipper Beyou die vergangene Vendée Globe bestritten hatte. Sam Davies lag mit Initiatives Coeurs weitere 20 Minuten zurück.

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Malizia, Prysmian Group und Initiatives Coeur kurz nach dem Start. © RORC / Paul Wyeth

Aber auf dem Rückweg zu den Scilly-Islands verlor Charal einige Meilen gegenüber den Gegnern. Das lag an aufwändigen Segelwechseln, wie Beyou berichtet. Ein Tausch vom J2-Vorsegel zum A3 war kostspielig. Aber schließlich erreichte Charal den maximalen Speed von 33-34 Knoten und brachte einen Vorsprung von 23 Minuten sicher ins Ziel.

Veränderte Hackordnung

Und Boris Herrmann? Auf dem Papier mögen ihm gute Chancen eingeräumt werden, bei einem solchen Rennen ganz vorne mitzuspielen. Schließlich handelt es sich bei Malizia um eine der Favoriten-Yachten der vergangenen Vendée Globe. Sie wurde vom Gitana-Rennstall für Seb Josse optimiert, der 2016/17 lange mit Le Cleac’h und Thomson mithalten konnte, schließlich aber ausschied.

Seitdem sind aber nun auch schon wieder mehr als zwei Jahre vergangen. Und die Hackordnung von damals hat sich verändert. Insbesondere “PRB”, “Initiatives Coeur” und “Maitre Coq” sind mit neuen Foils deutlich schneller geworden. Der beste Nicht-Foiler “Banque Populaire” (ex SMA) wurde so optimiert, dass er sogar die Route du Rhum gewann.

Herrmann fehlte in dieser Zeit das Budget für ein Upgrade. Das mag der Grund sein, warum er sich auch mit Rang acht beim Fastnet zufrieden zeigt. Es habe keine großen Manöver-Probleme gegeben, und man habe am Ende der Spitzengruppe segeln können.

Tatsächlich gelang “Malizia” ein guter Start und vor der großen Flaute lag sie auf Rang vier. Aber der Südkurs funktionierte nicht so richtig und die Passage der Scilly Islands erfolgte auf Rang neun. Danach verschob sich nicht mehr viel im Feld. Beim Zweikampf mit Louis Burton, der mit “Bureau Vallée 2” die aktuelle Vendée Globe-Siegeryacht von Armel Le Cleac’h zur Verfügung hat, konnte Herrmann gut mithalten.

Das IMOCA Feld zehn Stunden nach dem Start in der Flaute. Charal sichert nach Norden ab, wo Pip Hare überraschend die Führung übernimmt. Malizia hängt im Süden fest.

Nach der Passage der Südspitze von England liegt der 20 Jahre alte IMOCA (l.) vorne wie auch die neue ArkeaPaprec

Das Ranking bei der Rückkehr nach England hat sich kaum verändert.

Aber schließlich dürfte es doch eine Enttäuschung für den deutschen Skippet gewesen sein, dass er sich mit seinem britischen Partner von “Groupe Apicil” überholen lassen musste, einer elf Jahre alten Finot-Conq-Konstruktion, die unter dem Paralympics-Sieger Damien Seguin offenbar einen zweiten Frühling erlebt. Aber der hatte auch mit Yohann Richomme keinen Geringeren als den Route du Rhum-Sieger in der Class 40 und Figaro-Champ mit an Bord.

IMOCA-Ergebnisse Fastnet Race 2019

Fastnet Race 2019 Tracker

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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16 Kommentare zu „Fastnet Race IMOCA: Charal-Foiler bestätigt neue Hackordnung – Herrmann im Mittelfeld“

  1. avatar Roar sagt:

    Spannend fand ich vor allem das Duell zwischen der Malizia und der Einstein des OTG.

    Eine gute Stunde später gestartet, kam die taktisch-navigatorisch hervorragend gesegelte Einstein (ohne Foils) nur 3 Plätze hinter der Malizia ins Ziel.

    Im Feld der IMOCA60 ging die Einstein als 9. direkt hinter der Malizia durchs Ziel.

    Es ist daher nachvollziehbar, dass OTG mit dem Ergebnis der ersten Regatta “super zufrieden” ist.

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    • avatar Tom sagt:

      Eigentlich war es kein echtes Duell, Einstein wurde in fully crewed Konfiguration gesegelt, und maliza in Zweihand Konfiguration. Klar ist eine imoca die mit einem fünfköpfigen Team gesegelt wird erheblich schneller, zum einen sind Segelwechsel deutlich schneller zu machen, man kann auf kleinste Änderungen der Windrichtung reagieren usw. Im Zweihandmodus segelt man vermutlich weite Strecken mit Autopilot, zumindest immer dann wenn es etwas zu arbeiten gibt. Dadurch kann man nicht immer perfekt Segeln und verliert Zeit. Deshalb war beispielsweise IDEC Sport bei der Jules Verne trophy schneller als die eigentlich viel modernere und schnellere Macif im Einhandmodus. Versteh mich nicht falsch, das OTG hat das ganze Super gemacht, allerdings ist das Ergebnis bei weitem nicht so beeindruckend wie es ausschaut, maliza kommt eben aus einer neueren Generation und ist unter für sie guten Bedingungen deutlich schneller als Einstein, der fully crewed Mode bringt viele Vorteile und macht es möglich mit einer imoca über lange Strecken schneller zu segeln. Maliza in dieser Konfiguration hätte Einstein vermutlich komplett deklassiert.

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      • avatar Roar sagt:

        Tom, Du übersiehst leider, dass die Einstein ohne Foils segelte. Dies hat den fully crewed Vorteil wieder wettgemacht.

        Im übrigen war ja am Tracker deutlich zu sehen, was auch Boris bestätigt hat:

        “Wir haben an zwei, drei Stellen Pech mit unserer Taktik gehabt und falsch gelegen.”

        Dies gilt vor allem für den ersten Abend, wo die später gestartete Einstein vor der Malizia plaziert war.

        Grossartig navigierte die Einstein auch vor dem Ziel, wo sie noch einige Konkurrenten dank cleverer Taktik überholen konnte.

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        • avatar Tom sagt:

          Dir ist aber schon bewusst dass das fastnet nicht Grade ideal für foiler ist? Ihre großen Vorteile können sie hier nicht wirklich ausspielen, beispielsweise hat die nagelneue Hightech charal mit top Besatzung der 2012er Banque Pop, die im Gegensatz zu Einstein nicht aufwendigst über einen sehr langen Zeitraum generalüberholt wurde nur 30min abgenommen, PRB mit Neuen großen gen2 foils, war sogar nur 5min schneller als banque Pop. Maitre Coq mit den gen1 foils war sogar langsamer. Allesamt waren im Zweihandmodus unterwegs. Zeigt also es hängt zum einen von vielen Faktoren ab, foils Bringen auf dieser Strecke nur bedingt etwas, eigentlich nur downwind…upwind können sie sogar hinderlich sein da man mit den Schwertern deutlich mehr Höhe laufen kann. Der fully crewed Mode bringt einiges, man kann deutlich besser auf Kleinigkeiten reagieren, z.b. einen Segelwechsel machen den man Zweihand wegen des geringen nutzens sein lassen würde.
          Allerdings hat auch Boris bei weitem nicht alles richtig gemacht, trotzdem sollte man nicht verachten dass Einstein mit 2d3h28m gut 1h45min länger gebraucht haben als die schnellste nicht foil imoca. Im übrigen ist Einstein 1h15min später gestartet und 1h31min später ins Ziel gekommen. Man hat auf der gesamten Strecke also Netto nur 15 min verloren. Schaut für mich insgesamt eher wie ein nicht so stark wie erwartetes Ergebnis von Boris und ein solides für OTG aus. Für den ersten Einsatz gut aber auch nicht atemberaubend. Allerdings bleibt abzuwarten wie man sich gegen die fully crewed Konkurrenz schlägt denn mit einem Zweihand oder gar einhand Team messen verzerrt komplett das Ergebnis.

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          • avatar Roar sagt:

            “Dir ist aber schon bewusst dass das fastnet nicht Grade ideal für foiler ist?”

            Tom, die Boote waren in der Irish Sea Richtung Fastnet Rock teilweise mit 25 Knoten und mehr unterwegs. Nach der Rundung des Rocks ebenfalls.

            Das waren also super Foil-bedingungen.

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          • avatar Tom sagt:

            Wäre es tatsächlich wie du sagst und die foils hätten einen so riesigen Unterschied gemacht hätten alle Foil imoca außer charal einen ziemlich schlechten Job gemacht da wie gesagt Banque Pop, ein Non foiler, ohne fully crewed Mode nur 4 Minuten langsamer als PRB die zweitschnellste Foil imoca war. Schaut mir danach aus dass man auf solch kurzen Regatten noch ziemlich Konkurrenzfähig ohne foils segeln kann. Um es klar zu stellen ich möchte hier OTG nichts absprechen aber so spektakulär wie von dir bezeichnet war ihr Auftritt bei weitem nicht denn von “Weltspitze” auch auf nicht foilern sind sie noch Meilen entfernt. Eine Banque Pop könnte es im fully crewed Mode auf der Strecke vermutlich sogar mit charal im Zweihandmodus aufnehmen, wenn ich mir anschaue was die abgeliefert haben. Dahin ist es für OTG noch ein weiter Weg. Allerdings haben sie auch noch genügend Zeit.

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  2. avatar breizh sagt:

    Wenn ich eine Crew habe, die rund um die Uhr das Boot pushen kann, ist es ein nicht zu vernachlässigender Vorteil. Im Gegensatz zu zwei Leuten an Bord.
    Wenn OTG den Wettbewerb und richtigen Vergleich hätte haben wollen, dann hätten sie in der IMOCA Klasse antreten sollen und wir könnten uns jetzt die Spekulation über die wahre Leistungsfähigkeit hier sparen. Aber diesem Vergleich ist man ja aus dem Wege gegangen. Was ich sehr schade finde.

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    • avatar Roar sagt:

      Der Einstein fehlten Foils , Vorsegel und Erfahrung. Daher trat man mit grösserer Crew in der Gruppe IRC Zero an, um Erfahrungen zu sammeln.

      Sei doch bitte fair und lass den Jungs noch 1-2 Jahre Zeit, um das Boot kennenzulernen.

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      • avatar breizh sagt:

        Meiner Meinung nach ist das doch ein selbst gewähltes Schicksal.
        Erfahrung hat man raus geworfen (siehe Jörg Riechers).
        Wenn man sich keine passende Segel leisten kann, sollte man vielleicht auch nicht starten. Ich starte ja auch nicht in der Formel Eins nur mit einem F1-Chassis und statte dieses mit einem Golf GTI Motor aus. Insbesondere wenn die gesamte Kommunikation einen auf dicke Hose macht. Aber das Thema hatten wir ja schon bei der Vorstellung des Team und der dazugehörigen Pressemitteilung.
        Wer halt alles andere als bescheiden auftritt, sollte sich nicht Beschwerden, wenn er daran gemessen wird.

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        • avatar Sven 14Footer sagt:

          Den Kommentar finde ich jetzt lustig? Wie soll OTG es denn Deiner Meinung machen?
          Wer nur auf dem Papier und Powerpointfolien eine tolle Show abzieht wird hier zerrissen und bekommt in GER keinen Sponsor.
          OTG hat Einstein modifiziert und einen Mast aufs Schiff gestellt. So können sie zeigen, wir können segeln und das Schiff hält. Außerdem haben sie einen achtbaren Platz im Fastnet erreicht. Jetzt können sich mögliche Sponsoren doch gut überlegen ob Sie OTG mit neuen Vorsegeln und neuen Foils zutrauen auch vorne mitzufahren.
          Ich kann es mir gut vorstellen!
          Allerdings brauchen Sie einen finanzkräftigen Sponsor. Davon hängt viel ab.

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          • avatar breizh sagt:

            Das man auch ohne Powerpointfolien und toller Show bzw. großspurigen Ansagen zu einem neuen wettbewerbsfähigen Boot kommen kann, welches aus Deutschland finanziert wird, hat wohl vor einigen der IMOCA DMG MORI bewiesen.

            Aber gut jeder mag sein Produkt anders verkaufen und ich bin eher der Meinung, dass Bescheidenheit eine Zier ist und wer große Töne spuckt sich an diesen auch messen muss und auch an den Interpretationen andere seiner Aussagen. Und da werden Roar und ich nicht zusammenkommen. Muss ja auch nicht.

            Wie man auch ohne große Töne Aufmerksamkeit bekommt hat übrigens vor kurzem Boris Herrmann bewiesen. Es führen also viele Wege nach Rom.

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        • avatar Roar sagt:

          Habe selten einen so unqualifizierten Kommentar gelesen.

          Die Teilnahme am Fastnet Race erfolgte im Rahmen eines längerfristigen Test- und Trainingsprogramms des OTG. Es ging also darum, Erfahrungen zu sammeln Das Boot wird noch successive verbessert und mit einem neuen Mast sowie Foils der neuesten Generation ausgerüstet.

          Es ist doch im übrigen vollkommen klar, dass das neu zusammengestellte Team noch etliche Monate braucht, um auf 100 % zu kommen.

          Pressearbeit gehört übrigens dazu, wenn es darum geht auf sich aufmerksam zu machen und Sponoren ins Boot zu holen.

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        • avatar Roar sagt:

          “Wenn man sich keine passende Segel leisten kann, sollte man vielleicht auch nicht starten.”

          Was für eine unsinnige Unterstellung !

          Für die aktuellen Trainingszwecke wird keine neue Segelgarderobe benötigt.
          Sinnvollerweise legt man sich neu Segel erst zu, wenn der neue Mast und die Foils montiert sind.
          Alles andere wäre eine unkluge Geldverschwendung.

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    • avatar Tom sagt:

      Danke! Allerdings werden die niemals in der imoca Klasse antreten, zumindest nicht Zweihand da ihr angekündigtes Ziel ja The Ocean Race ist. Dafür gibt es ja auch den fully crewed Mode. Wirklich Konkurrenzfähig scheint mir das ganze aktuell ganz und gar nicht da man fast 2h langsamer als die schnellste non foiler imoca im Zweihandmodus war das kanns noch lange nicht sein. Allerdings sind sie wie Roar bereits erwähnt hat noch in der Testphase und völlig unerfahren…noch dazu weiß man nicht wie viele Testdaten zu ihrem Boot existieren, da es ja auch vom Vorbesitzer nicht sehr umfangreich genutzt wurde…und man weiß nicht wie viele der Daten nach den ganzen Umbauten noch zutreffen. Aber die Jungs schaffen das bestimmt in den nächsten 2 Jahren.

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    • avatar Roar sagt:

      “Wenn OTG den Wettbewerb und richtigen Vergleich hätte haben wollen, dann hätten sie in der IMOCA Klasse antreten sollen und wir könnten uns jetzt die Spekulation über die wahre Leistungsfähigkeit hier sparen. Aber diesem Vergleich ist man ja aus dem Wege gegangen. Was ich sehr schade finde.”

      Du hast es leider immer noch nicht begriffen, dass man erst im Jahre 2021 angreifen möchte.

      Das Fastnet Race war für OTG lediglich eine Test- und Trainingsregatta mit einem Boot, welches laut OTG noch stark verbessert werden soll.

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  3. avatar Björn sagt:

    Wen die Einstein noch etwas wartet kann sie dann bald bei einem Golden Globe Race teilnehmen.

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