Global Ocean Race: Mann über Bord. Die Geschichte der Rettung von Sam Goodchild

"Der glücklichste Moment im Leben"

Sam Goodchild (l.) feiert mit Conrad Colman seine glückliche Rettung und den Sieg auf der zweiten Etappe. © GOR

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

14 Kommentare zu „Global Ocean Race: Mann über Bord. Die Geschichte der Rettung von Sam Goodchild“

  1. avatar Marc sagt:

    Womit wir wieder bei der “Messer-Diskussion” aus dem 29er Artikel wären. Wohl doch gut eins dabei zu haben.
    Und ja das sicherste ist, erst gar nicht über Bord zu gehen…

    • avatar Heini sagt:

      Lass mich raten: Du bist Handelsvertreter für Messer !?
      😉

      • avatar Marc sagt:

        Ja und für Helme 😉

        Und Aktien von allen Rettungsmittelherstellern wie Secumar usw. besitze ich auch…

        Spaß beiseite, ein kleines schnödes Messer kann manchmal sehr hilfreich sein und kostet wenig. Früher gabs auch schon nen Beil um schnell ein Tau kappen zu können.

  2. avatar Stumpf sagt:

    Kein Überlegensanzug, keine Schwimmweste, nicht angeleint, Sturm, Dunkelheit, hohe Wellen…

    Das verstehe ich nicht. Wie kann ein Profis so etwas tun???

  3. avatar Peter sagt:

    oh man, bei 32 Knoten Wind, einer Class40 mit nicht fertigangeschlagener Fock, bei Nacht, Einhand ein MOB Manöver erfolgreich zu fahren – da gehört ganz schön was dazu. Meinen Respekt für die beiden und ihren klaren Kopf.

    • avatar Stumpf sagt:

      Fortune favours fools.

      • avatar Peter sagt:

        Dass der Verzicht aufs Einpicken ne dämmliche Idee war ist wohl allen klar. Dass sowas 10000 mal gutgeht und einmal nicht, und dass die spontane Risikoeinschätzung dadurch schwammig wird, kennen wir aber auch alle und es ist menschlich.
        Eine besondere Leistung ist es aber, danach so besonnen zu reagieren! Unter den Bedingungen, die da unten herrschen, ist das keine Selbstverständlichkeit.
        Klar gehört eine Portion Glück dazu, dass Colman Goodchild überhaupt wieder entdeckt hat. Sein Leben verdankt Goodchild aber dennoch der Professionalität des Manövers.

        Kleines Beispiel: Ich stelle es mir eine schwierige Entscheidung vor, nach dem MOB sofort unter Deck zu gehen um die MOB Stelle zu markieren. Die (falsche) Reflexhandlung wäre wohl, den Verunglückten im Auge behalten zu wollen.

  4. avatar Christian sagt:

    atemberaubende Story… ich weiß schon, warum viel zu viel Schiss habe, Hochseerennen zu fahren. Dann lieber mit Skiffs rumkentern 😉

  5. avatar Klaus sagt:

    Ich habe ja das Rennen bisher nicht verfolgt und nach diesem Bericht die Eventseite aufgerufen:
    http://globaloceanrace.com/index.php?page=teams&team_id=24

    Dort wird als Team vorgestellt: Cessna Citation – Conrad Colman and Adrian Kuttel

    Hatte Goodchild nach diesem MOB-Erlebnis genug und hat abgemustert? Oder war in Wellington ein Wechsel des Co-Skippers ohnehin vorgesehen?

  6. avatar Wilfried sagt:

    finde es unglaublich, dass der Plotter unter Deck gechekt werden muss. Haben die nicht mal nen NAV Repeater an Deck?

    • avatar Peter sagt:

      wenn die nur zum Segelwechsel an Deck müssen und sich ansonsten um Wetterrouting und Medienarbeit kümmern während der Autopilot steuert – wozu sollten sie sowas brauchen? (achtung, ironischer Tonfall)

      • avatar Olli sagt:

        Peter, Du hast schon recht. Die haben an Deck vielleicht etwas mehr zu tun, als alle drei Tage mal einen Segelwechsel, aber sie sind zumindest im Rennen nie in Revierfahrt, wo ein Plotter an Deck erst Sinn machen würde. Der normale Ostseesegler fragt sich wohl eher, wofür man überhaupt noch einen Plotter unter Deck braucht. Bei denen wird am Rechner unter Deck das Rennen gewonnen/verloren. Nicht auszuschließen, daß sie nach diesem Erlebnis die Wichtung von elektronischer Ausrüstung und insbesondere den Zweitbildschirmen anders sehen.

        • avatar Christoph Braun sagt:

          Moin
          um ein man über Bord zu verfolgen braucht man ja eigentlich nicht mal eine ganzen Kartenplotter an deck zu haben.
          Während meiner Ausbildungsfahrten habe ich immer wieder erkannt wie gut es auch geht wenn man nur eine GPS Tochter an Deck hat auf der man Distanz und Peilung zum Mob sieht.
          Die meisten GPS Systeme Springen beim Drücken der MOB Taste sogar automatisch auf diese Anzeige um.
          Und es würde mich wirklich wundern wenn die auf der Class 40 kein Display im Cockpit haben.
          Die trimmen doch adernd nach diesen Polaren und ihren Speed Targets, das geht ja gar nicht ohne eine vernünftige Anzeige.
          Naja aber Respekt vor dem geglückten Rettungsmannöver habe ich auf jeden Fall auch.
          Ich finde das alte Semannschaftsprinzip “Nachts und bei schlechter Sicht immer eingepickt” sollte sich jeder
          Schiffsführer zu Herzen nehmen.

          tschüss
          Christoph

          • avatar Wilfried sagt:

            das ist das was ich meinte. Einen Plotter an Deck braucht man sicherlich nicht, aber es muss doch möglich sein, die NAV-Daten auf eines der Displays zu schalten. Das geht bei jedem Billigsystem.

Schreibe einen Kommentar zu Peter Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

13 − 6 =