Microsegeln: Sedlacek auf Micro-Open 16 gen New York gestartet

Gelbe Nussschale unterwegs

Trotz widriger Wind- und Wetterverhältnisse startete der Österreicher auf seiner Open 16 pünktlich am Sonntag in Les Sables d’Olonnes.

„Etwas gewöhnungsbedürftig“  beschrieb Norbert Sedlacek (Projektbeschreibungauf seiner Website die ersten Stunden auf der „Fipofix/Proof of Principle“.

Open 16, Microsegeln

Kleines Boot mit großen Ambitionen: Die Open 16 vor Les Sables d’Olonnes © fipofix

Der österreichische Extremsegler mit „großen Ambitionen im kleinen Boot“ spielte auf die ausgesprochen beengten Verhältnisse auf seinem 16 Fuß kurzen Renner an. Die erste Nacht sei schwer gewesen, meldete er zudem – alte, 4m hohe See und mehrmals Flaute.

Wie berichtet, will Norbert Sedlacek nonstop einhand in seinem Microboot über den Atlantik direkt nach New York segeln und im nächsten Jahr auf der Nordroute wieder zurück zur Französischen Atlantikküste.

Gleich in den nächsten Tagen dürfte sich die Wettersituation für das postgelbe Böotchen und seinen Skipper jedoch drastisch ändern:

Sedlacek, Microsegeln

Es war zwar nicht der ganz große Bahnhof zum Abschied, aber ein par Hundert Fans seien schon dagewesen © fipofix

Wenn sich die “Proof of Principle” nicht rechtzeitig vor dem nächsten Tief aus dem Staub macht, sind 25-35 kn Windstärke vorhergesagt.

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Michael Kunst

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8 Kommentare zu „Microsegeln: Sedlacek auf Micro-Open 16 gen New York gestartet“

  1. avatar T.K. sagt:

    Schon wieder einer der auszog um zu Diggern

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  2. avatar Digger sagt:

    Ich Segel aber nicht bei Wind und Welle 🙂

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  3. avatar Markus sagt:

    wie doof muss man sein, um mit so einem Ding über den Atlantik zu segeln? Auffallen um jeden Preis?

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 0 Daumen runter 14

    • avatar Rainer sagt:

      Die Frage ob er doof oder sehr kompetent ist lässt sich vom Computer aus nicht beantworten. Meist ist man eh erst hinterher gscheiter aber ein “beißer” dürfte er schon sein – siehe bisherige Projekte.
      Meinen Respekt hat er auf alle Fälle!

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 9 Daumen runter 0

    • avatar Jan-X sagt:

      Das “Ding” ist gar nicht so doof, sieht v.a. auf den Konstruktionsbildern so was recht ähnlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Freifallrettungsboot
      Und darin überlebt man wahrscheinlich den Jüngsten Tag.
      Also abwarten. Wenn alle TJV Teilnehmer nach links abdrehen und mehr oder weniger freiwillige Stopps machen und Norbert zieht das Ding am Stück durch, dann weiß ich aber vor wem ich den Hut ziehe. Aber vor allem: Stay safe Norbert, viel Erfolg!

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

  4. avatar Robert sagt:

    Norbert ist Mitinhaber der Firma, die die Fasern herstellt. Er wird also a) alles oder nichts gehen, um seine Firma zu pushen oder b) sein Produkt kennen und ihm vertrauen. Ich halte b) angesichts der Ankündigung, aus dem Stoff auch eine IMOCA bauen zu wollen für überwiegend wahrscheinlich. Das Ding ist irre breit und wird a) eine enorme Formstabilität haben und b) sofort angleiten. Es wird sicher unbequem, aber Sicherheitsbedenken habe ich eigentlich nicht. Dazu kommt, dass man Transat fast ausschließlich raume Kurse segelt und es mit recht stabilen Windbedingungen zu tun hat. Würde er damit in den Roaring Forties und den Furious Fifties rumdüsen, würde ich anders denken…

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