Meinung Olympia 2024: Wo werden die Hamburger segeln lassen?

Legendäres Wellenbild

Nach der Entscheidung für Hamburg besteht nun für die Segel-Community die große Frage, wo eigentlich gesegelt wird. Warnemünde hat zweifellos das beste Segelrevier.

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Carsten Kemmling

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15 Kommentare zu „Olympia 2024: Wo werden die Hamburger segeln lassen?“

  1. avatar Fastnetwinner sagt:

    Ich habe aus wasserdichter interner Quelle im IOC gehört, daß man das Mühlenberger Loch bevorzugt. Die ISAF soll sich auch in diese Richtung geäussert haben. Ziel dieser Idee ist es höchsten Organisationsstandard mit kurzen Wegen zu verbinden, so dass die Olympia-Sailor auch mit im Olympischen Dorf schlafen können.

    • avatar dubblebubble sagt:

      Das ist m.W. eine Finte um davon abzulenken, daß Segeln vom IOC schon längst den Bayern versprochen wurde falls HH Olympiastadt wird. So würde ein Deal aus 1972 zu Ende gebracht, als München für seine Sommerspiele Kiel zur Seite bekam. ^^

    • avatar Backe sagt:

      @ Fastnetwinner: Habe ich auch gehört!
      Für sichere Windbedingungen am Mühlenberger Loch soll demnach Airbus in Finkenwerder sorgen, die eine Anzahl Flugzeuge so ausrichten werden, dass die Düsen gleichmäßigen Wind liefern. Außerdem soll die Elbe kurz hinter Brunsbüttel aufgestaut werden, um das lästigen Gezeitenproblem zu lösen. Wer sich als Blankeneser jetzt aber schon über kostenloses Live-segeln freut, dem sei gesagt, dass auf dem Strandweg zwischen MSC und Unterfeuer eine 60 m hohe Tribüne aufgebaut werden soll, die den Blick aus dem Treppenviertel leider versperrt. Sitzplatzkarten sind ab 160 € zu haben …

      • avatar Fastnetwinner sagt:

        Hi Backe,

        da der Süllberg 74 Meter hat, dürfen die Bewohner der obersten 14 Meter wieder für umme gucken. Ist doch immer gleich im Leben! Aber ich weiss zum Glück, wo der Turmschlussel ist…

        😉

  2. avatar 123segeln sagt:

    Die Meinung, dass Warnemünde das beste Segelrevier ist, trifft nur für diejenigen Segler zu, die einen einseitigen Vorteil bei Welle und immer den gleichen Bedingungen für sich als Segler sehen. In Kiel würden sich bei Olympischen Spielen die besten Allroundsegler herauskristallisieren, die sowohl bei Ost 5-6, Welle und Wind als auch bei schwachen West-Winden mit wenig Welle ihr Boot beherrschen und den Sieg nach Hause fahren. Internationale Segler, die mit uns zusammen auf Regatten zusammentreffen sagen sogar, dass das Revier in Warnemünde eher langweilig ist. Immer gleicher Einheitsbrei ist nicht unbedingt gut und spektakulär.

    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      mit dem allroundsegler hast du sicher recht. aber das ist meiner meinung nach nicht der punkt. bei olympia geht es darum, der welt die faszination des segelsports zu zeigen. für uns segler reicht vollkommen das klein klein auf der innenbahn, um aufgeregt zu sein. aber der unbedarfte zuschauer braucht nun mal spritzwasser und hack, um sich überhaupt zu interessieren. das können übrigens alle reviere liefern. in warnemünde ist es nur wahrscheinlicher.

  3. avatar Martin sagt:

    Obwohl Rostocker, würde ich es Schilksee gönnen, den 1970er-Beton endlich überbauen zu dürfen

  4. avatar Hansi Hintergucker sagt:

    Die Diskussion ist Makulatur. Das Organisationskomitee hat hat sich bereits festgelegt mit welchem Segelrevier sich Hamburg bewerben wird. Dank der Offshore Windparks ist der Nordseewind ja mittlerweile transferabel. Vestas wird neuer Partner des IOC und wird noch diesen Sommer einen neuen Windkraftanlagentyp vorstellen, der bei Flaute auch als Windmaschine eingesetzt werden kann.
    Ein großer Windpark dieser Art soll bis 2022 am Bodensee entstehen. Und als Marketingcoup ist nun geplant die ersten windsicheren Olympischen Segelspiele mit Vestaswind am Bodensee stattfinden zu lassen. Vor Lindau wird dafür das größte Segelstadion der Welt gebaut – mit schwegenden VIP Logen in der Pfänderbahn

  5. avatar Frikken sagt:

    Die Segelwettbewerbe nach Warnemünde zu vergeben würde nur Sinn machen, wenn man den Heimvorteil der einheimischen Segler nicht ausnutzen wollte. Das Leistungszentrum befindet sich bekanntermaßen in Kiel und die Kadersegler kennen das Revier in- und auswendig und kennen sämtliche Eigenheiten über Strömungen, Wellnebild etc. . Diesen Effekt sollte man meiner Meinung nach unbedingt ausnutzen anstatt anderen Nationen “spektakuläre” Segelbedingungen bieten zu wollen

  6. avatar Robert sagt:

    Die HAZ von gestern meint, dass es doch auch in Cuxhaven ganz toll zum Segeln sei (wegen Paywall als Bild):

    > http://picpaste.de/pics/haz-olympia-whutYWwV.1426671693.png

    Dann gibt es jeweils Mittags und um Mitternacht mit Flutlicht eine Wettfahrt.

  7. avatar RVK sagt:

    Wieso denkt denn niemand über Helgoland nach? Welle und Wind sicher! Spektakulär und quasi vor der Haustür. Gerne auch mit Feederrace aus Hamburg…

  8. Die unterschiedlichen Anfahrtswege fallen wohl kaum ins Gewicht, wenn man bedenkt, das 1972 München Olympiastadt war und in Kiel die Segelwettbewerbe ausgerichtet wurden. Trotzdem glaube ich, dass die Kieler die Nase vorne haben, da die Bevölkerung und die Stadt eher dahinter steht als in Rostock. Sach ich mal so- als Warnemünder…

  9. avatar Starboot wieder rein! sagt:

    Das denke ich eben nicht. Sowohl in Waremünde,Travemünde als auch in Kiel brauchen sich die Mitglider vom DOSB über den Zuspruch der Bevölkerung gar keine Sorgen machen. Zum Segelsport stehen die Einwohner aller drei Städte. Das ist doch das schöne an unserer Sportart! drauf können wir Segler Stolzsein…Ich denke hier kann es einfach nur eine sportfachliche Entscheiung geben und da hat Rostock-Wanemünde einfach das beste Revier und in der Bewerbung das günstigste und nachhaltigste Konzept vorgestellt.

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