Olympia 470er F: Luise Wanser und Anastasiya Winkel 2. im Medalrace – Hässlicher Protest

Es wäre Silber gewesen

Das deutsche 470er Frauenteam Wanser/Winkel hat sich mit einem starken Abschluss von den Olympischen Spielen verabschiedet. Rechnen ist nach den beiden DSQs am ersten Tag eigentlich müßig, aber…

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Olympia 470er F: Luise Wanser und Anastasiya Winkel 2. im Medalrace – Hässlicher Protest“

  1. avatar ds sagt:

    Meiner Meinung nach, muss sich das englische Team nicht zurückhalten. Es gab sicher auch andere Rennen, wo England zwischen Frankreich und Polen lag. Nur weil man im Medal Race mehr weiß, muss man nicht zurückhaltender segeln. Ansonsten könnte man beispielsweise auch eine Regeln einführen, dass vorzeitige Sieger nicht mehr mitsegeln brauchen wie im Falle Belcher. Einen Status quo bewusst erhalten zu wollen, ist ebenso ein Eingriff, wie ihn bewusst verändern zu wollen. Das neutralste Verhalten ist unvoreingenommenes teilnehmen mit dem gleichen Kampfgeist wie im Rest der Serie. Das haben die Engländerinnen toll gemacht.
    Daher bleibt es in der Tat bei einem hässlichen Protest, insbesondere zwischen Trainingspartners, wenn ich Markfort richtig verstanden habe. Mit drei ersten Plätzen, einem zweiten und dem Überholen der direkten Konkurrenten im Medalrace sind die Polen verdiente Silber-Gewinner.

    Danke für die Berichterstattung Segelreporter.

    Es muss so hart sein für die Deutschen. Rechnerisch Silber, aber wie beschrieben, wäre die Serie mit dem 5,9 wohl auch anders verlaufen. Sie wären auf dem Radar der andere, hätten anderen Druck und wären evtl. nicht das Risiko eingegangen, wie im Lauf als sie 1. wurden, um noch unbedingt ins Medalrace zu kommen.

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  2. avatar Andreas Borrink sagt:

    Großartige Leistung, Glückwunsch an das genze deutsche Team!
    Aber auch an die Veranstalter für die wirklich unfassbar guten live-Aufnahmen; so “nah dran” war man nichtmal beim America’s Cup oder beim SailGP. Schade, dass phasenweise der Kommentar fehlte; aber die Bilder waren (besonders mit dem Onboard-Audio) auch ohne sehr aussagekräftig und man hatte stets den Überblick. Dazu die SAP-Tracker und die blitzschnell aktualisierten overall standings – Klasse!

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  3. avatar Kristof sagt:

    Was an dem Protest “hässlich” gewesen sein soll, erschließt sich mir nicht. Ein Protest bzw. die Jury ist schließlich genau dafür da, Sachverhalte zu klären.
    Genaugenommen sollte man den Französinnen sogar dankbar für den Protest sein, schließlich ist nun alles von offizieller Stelle für sauber erklärt worden.

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  4. avatar Holger sagt:

    Agnieszka war 2017 Weltmeisterin und Jola davor schon… allerdings da für AUT.
    Silber ist also keineswegs überraschend bei ihren 3. Olympischen Spielen.
    Es war eine echte Freude mit Agnieszka in 2017 und 2018 jeweils die POL Meisterschaft im 505er zu segeln

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