Olympia Weltcup Hyères: Taktik-Duell im Replay. Stanjek erklärt Star-Medalrace

Am Ziel abgestreift

Die Ziellinie im Blick wird FRA 8237 (Rohart) von seinem Landsmann am Finish vorbei gejagt.

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Carsten Kemmling

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9 Kommentare zu „Olympia Weltcup Hyères: Taktik-Duell im Replay. Stanjek erklärt Star-Medalrace“

  1. avatar Wilfried sagt:

    Hallo Carsten,

    ich fahre ja nicht so häufig im In-fight raumschots ins Ziel. Aber gilt da wirklich Innenraum? Ist das neu?

    • avatar Carsten sagt:

      nee ist nicht neu. auch um das zielschiff gibts einen kreis und innenraum. egal ob in luv oder lee

      • avatar Wilfried sagt:

        uups, da bin jetzt ja schlauer. Ich meine dass ich schon zich-mal an der luvseitigen Ziellinienbegrenzung abgestreift wurde mit dem Hinweis, dass hier nur Lee vor Luv gelte, da die Zielmarke keine zu rundende Bahnmarke sei.

        • avatar Christian sagt:

          leider kennen diese Regel (Bahnmarkeraum an den Ziellinienbegrenzungen) wirklich nicht viele Regattasegler. Gibt dann immer hässliche Protestverhandlungen.

          Überhaupt ist die Regel 18 samt ihren vielen Unterregeln mit Abstand die Anspruchvollste unter den Segelregeln.

  2. avatar Trung sagt:

    Sind Zielschiff und Zieltonne umschiffbar (also jeweils kein ausgedehntes Hindernis), sind sie wie normale Bahnmarken zu behandeln (siehe WR 18). Dadurch ergibt sich ein Unterschied zwischen Ziel in Luv und Downwindziel, die manch einer nicht kennt.

    Ist das Ziel in Luv so gilt WR 18 nicht, wenn die begegnenden Boote Wind von verschiedener Seite haben (siehe WR 18.1(a)). Also hat das Innenliegende Boot, wenn es Wind von Backbord hat gegenüber einem Boot mit Wind von Steuerbord kein Innenraum und muss nach WR 10 durch eine Wende oder am Heck vorbei ausweichen.

    Begegnen sich dagegen zwei Boote mit Wind von Steuerbord und Wind von Backbord bei einer Downwind-Zielmarke, so hat das innenliegende Boot gemäß WR 18.2 Raum und auch ein Boot mit Wind von Steuerbord muss so halsen, dass der Innenlieger die Zielmarke auf der richtigen Seite passieren kann.

    Ich persönlich mag Downwindziel lieber, weil es spannender ist (schwerer eine Führung zu verteidigen als auf der Kreuz).

    • avatar Trung sagt:

      kleine Korrektur: er muss nicht halsen, er kann auch so tief fahren, dass der Innlieger genug Raum zum Passieren hat.

  3. avatar Christian sagt:

    @wilfried: Darauf würde ich mich nicht 100% verlassen, dass das Schiedsgericht die Regel 18 voll drauf hat… als gelegentlicher SR gebe ich offen zu, dass ich in vielen Fällen nachschauen müsste, z.B. bei Uli Finckh oder im case book. Vertrauen gegenüber der Jury ist also gut, Kontrolle besser 😉

    • avatar Wilfried sagt:

      hast Recht. Ich habe auch schon gelegentlich SR bei Clubregatten gemacht um die Veranstaltung zu retten. Mich hat immer die Unkenntnis der Clubsegler gerettet die nicht protestiert haben. Da sieht man mal wie gut es ist, wenn der Protest ne Kiste Bier kostet 😉

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