Bacardi Cup Starboot: Traditionsregatta vor Miami verblasst im Olympiajahr

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Starboot auf dem Dach in den USA. © US Starclass

Der Bacardi Cup in Miami ist einer der wichtigsten Starboot-Wettkämpfe der Welt. Aber im olympischen Jahr verblasst der Glanz der renommierten Regatta. Die Logistik ist schwierig, wenn man nicht aus der Nachbarschaft kommt und das Starboot einfach aufs Dach packt. Robert Stanjek hat das Geschoss schon einmal fotografiert.

Bei dem Star-Rennen gibt sehr unolympisch kein Gewichtslimit und am Tag wird nur ein Rennen  auf extrem langem Kurs gesegelt. So haben sich diesmal nur 53 Teams an die Startlinie begeben. Der zweite Tag fiel wegen Starkwind aus.

Dennoch sind einige Spitzencrews am Start. Das erste Rennen gewann der Österreicher Hans Spitzauer mit Gerd Habermüller im Leih-Star. Der 47-Jährige aus Neusiedel am See scheint gut in Form, um seine sechste Olympiateilnahme zu realisieren. Dreimal war er im Finn Dinghy dabei, zweimal im Starboot. 1996 rutschte er mit Platz vier im Finn knapp an einer Medaille vorbei.

Nicht schnell aber fotogen. Ein Star bohrt seinen Bug in eine Welle vor Miami. © Bacardi Cup

Diesmal hat er sich noch nicht für Olympia 2012 qualifiziert. Vier Plätze sind im Starboot noch offen. Die werden bei der Weltmeisterschaft 2012 vom 2. bis 12. Mai in Hyères ausgesegelt. Insgesamt dürfen nur zwölf Starboot-Teams in Weymouth starten.

Spitzauer ist einer der aussichtsreichsten Kandidaten. Aber der Neuseeländer Hamish Pepper ex Starboot-Weltmeister und Markus Wiesers ex “Container”-Taktiker versucht mit Verspätung den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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