Olympia World Cup Weymouth: Buhl hält Platz zwei im Laser; Olympia-Veteran im Star

Harte Arbeit

Highlights von der Laser-Bahn:
Tag drei in Weymouth mit Surf Action:

Philipp Buhl ist bei der Olympia Generalprobe in Weymouth der einzige deutsche Athlet, der sich auf einem Medaillenplatz halten kann. Der Trainingspartner von Simon Grotelüschen im Laser liegt bei der Skandia Sail for Gold Regatta nach sechs Qualifikationsläufen auf Rang zwei hinter dem Australier Tom Burton. Beide Segler sind nicht für Olympia qualifiziert.

Passiert auch den Besten. Der WM Dritte Andy Maloney aus Neuseeland in Nöten. © onEdition

Grotelüschen liegt nach den Plätzen 3/1 aber ebenfalls noch stark im Rennen auf Rang sieben. In den Finalläufen bei den erwarteten Starkwindbedingungen kann von beiden Laser-Piloten noch Großes erhofft werden. Wenn es um harte Arbeit geht, liegen sie regelmäßig weit vorne.

Gut im Rennen sind auch noch die deutschen Surfer, Toni Wilhelm auf Platz sieben und Moana Delle als achte. Bei den 47e0r Frauen haben sich Kathrin Kadelbach und Frederike Belcher auf Platz zehn vorgeschoben, seit sie ihren Frühstart streichen können. Der gleiche Platz entspricht für Stanjek/Kleen noch nicht den Zielvorstellungen (Rang 6) im Starbootfeld, das auf 17 Schiffe geschrumpft ist.

Ebenso segeln Schadewaldt/Baumann im 49er auf Rang 16 zurzeit hinter den Erwartungen. Dafür konnte Paralympics Segler Heiko Kröger mit den Rängen 1/2 nach längerer Zeit mal wieder ganz vorne punkten und schob sich auf Platz fünf vor.

Stanjek/Kleen sind im trüben England Wetter noch nicht richtig in Fahrt gekommen. © onEdition

Einen epischen Kampf liefert sich Ben Ainslie an der Spitze der Finn-Klasse mit seinem Weltmeister-Vorgänger Giles Scott. Scott, der bei der WM in Falmouth nicht am Start war, weil er mit dem Team Korea bei der America’s Cup World Series in Venedig startete, vorher aber Ainslie bei der britischen Meisterschaft geschlagen hatte, gewann vier Rennen in Folge und musste erst im letzten Lauf eine Niederlage gegen Ainslie einstecken. Ainslie erklärte süffisant: “Ich kann mich glücklich schätzen, so einen Trainingspartner zu haben.”

Eine andere Geschichte am Rande ist der Einstieg von Mike McIntyre in die Starboot-Klasse. Dem Briten gelang 1988 einer der unglaublichsten Goldmedaillengewinne in der Geschichte des Olympischen Segelsports, als er nach nur zehn Monaten im Starboot mit Wochendtraining neben dem regulären Job die Rennen vor Pusan gewann.

“Ich habe mich überwiegend aus Nostalgie-Gründen entschlossen, hier an den Start zu gehen, wo auch meine Tochter in der 470er Klasse segelt. Seit 1988 habe ich nur 30 Minuten auf einem Star gesessen und das erste Rennen hier war mein 28. insgesamt, die sieben Läufe in Pusan eingeschlossen.” Seit einem letzten und vorletzten Platz ist McIntyre aber inzwischen nicht mehr am Start.

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Olympia World Cup Weymouth: Buhl hält Platz zwei im Laser; Olympia-Veteran im Star“

  1. avatar huber a. sagt:

    Was soll daran so unglaublich sein?

    Martin Mitterer hat nur ein einziges Mal in seinem Leben einen Star gesegelt, ohne jemals einen Trimm- oder Trainingsschlag gemacht zu haben und hat auf der größten deutschen Star Ragatta alles in Grund und Boden gesegelt! Der wußte nicht mal wie man einen Star aufbaut.

    http://www.ruderclub-rastatt.de/segeln/Archiv/b_je_starboot.htm

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    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      🙂

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      • avatar Rolf Albert sagt:

        erstaunlich. oder aber auch wieder nicht. das mag es geben, speziell am ammersee, bei, nehm ich an, leichten winden. soweit man grundsätzlich segeln kann. das wird den beiden finn-recken keiner absprechen. erstaunlich ist aber, dass die beiden nicht augenblicklich die klasse gewechselt haben ! 🙂
        sie werdens wohl für sich selber einzuordnen gewußt haben.

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  2. avatar Buntbootsegler sagt:

    …nur im kurz was zu ergänzen: Im Original klingt der Kommentar des Hechtsprung-Meisters aber ganz und gar nicht süffisant. Er ist nur froh, dass Giles ihn als Trainingspartner schnell macht und und nicht einen seiner Gegner.

    Unseren Laser-Recken zum Trotz scheint England nach wie vor das Maß der Dinge zu sein.

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