Rolex Farr 40 WM: Schäfer und “Struntje light” mit starkem Auftakt

Schäfer-Stunde in Sydney

Wolfgang Schäfer segelt nach einem erfolgreichen ersten Tag bei der Farr 40 WM zurück in den Hafen von Sydney. © Rolex/Kurt Arigo

Wolfgang Schäfer berichtet für SR aus Sydney: “Läuft eigentlich alles ganz gut, die „Struntje light“ ist ziemlich schnell unterwegs. Nachdem wir die Vorregatten (Sprint Series und Australische Meisterschaft) jeweils in der Corinthian Division gewonnen hatten, war heute unser erster Worlds-Tag mit 3 Rennen.

Bei 10-13 kn südlichen Winden und starker Welle (Wind gegen Strom) gab es ziemlich schwierige Rennen. Mit einem Gesamt-Vierten (3 – 13 – 3) und einer 10-Punkte Führung in der Corinthian Division sind wir ganz zufrieden. Immerhin ist die erste Taktiker-Garde am Start: Kostecki, Slingby, Spitthill, Vascotto, Grant Simmer, Michael Coxon, Hamish Pepper, Adrian Stead, Bill Hardesty und andere). Der Weg ist allerdings noch ziemlich lang, aber wir sind recht zuversichtlich.

20 Farr 40 starten in Sydney. Die Yachten repräsentieren eine der renommiertesten Einheitsklassen weltweit. Die Eigner müssen steuern, die Zahl der Profis ist limitiert. © Rolex/Kurt Arigo

Unser australischer Taktiker hat mit uns bereits den Sardinia’s Cup gewonnen – damals als Stratege. Er ist 21 Jahre alt und Sohn des VizeCommodore der Royal Yacht Squadron Sydney, die die Worlds ausrichtet.

Wir haben noch zwei andere Jugendliche an Bord und sind daher in der Corinthian Division eingetragen. Diese führen wir bereits recht komfortabel an. Da ich unseren Taktiker für sehr talentiert halte, hatte ich beschlossen, ihn zu fördern.

Dieses ist natürlich bei einem High Grade Event schon ein gewisses Risiko. Es scheint aber alles gut zu gehen. Hinzu kommt, dass wir nach der Nerone wohl schnellstes Schiff des Feldes sind.

Lasersegler auf Abwegen. Der ISAF Weltsegler des Jahres Tom Slingsby (l.) liegt als Taktiker der "Esate Master" in Führung. © Rolex/Kurt Arigo

Ich komme nach dem Wechsel vom Steuerrad zur Pinne damit immer besser zurecht – insbesondere mit den doch recht schwierigen Seegangsbedingungen.

Bei der Sprint Series (für uns Warm up) konnten wir bei über 30 Knoten einen absoluten Speed Rekord von 24 kn die Welle bergab verzeichnen. In jedem Falle sind wir gerade dabei, die etablierte Taktiker-Garde zu erschrecken. Denn im zweiten Rennen des Tages lagen wir ebenfalls an 4. Stelle bevor eine australische Yacht (Southern Star) unerlaubt in uns hinein wendete. Dieses kostete uns schließlich mindestens 5 Plätze und die vordere Platzierung.“

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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