Sailing Champions League: Die Aussies und Kiwis kommen – mit Frauen-Quote

Eine Idee verbreitet sich

Die Sailing Champions League ist in Ozeanien angekommen. Das Kick-Off-Event startet im April in Sydney. Die besten Vereine aus Downunder starten dann auch beim Finale in St. Moritz.

Eine Idee setzt sich durch. Vor acht Jahren begann mit der Gründung der Deutschen Segel Liga auch die Geschichte der Sailing Champions League (SCL). Diese ist mittlerweile in über 20 Ländern vertreten und mehr als 300 Vereine schicken ihre Segler. Die Besten qualifizieren sich jeweils für die in diesem Jahr drei SCL-Halbfinals und im September 2019 wird in St. Moritz beim Finale wieder um die Krone gestritten.

Der Sieger konnte sich bisher “bester Segelclub” Europas nennen, aber nun weitet sich der Kreis sogar immer mehr in der Welt aus. Australien, Neuseeland und Ozeanien sind der Sailing Champions League Familie beigetreten.

Sailing Champions League

Die Champions League Flottte in Porto Cervo an der Startlinie. © SCL/Lars Wehrmann

Die Nationale Segel Liga dort hat sich die Lizenz gesichert, um im Rahmen der Sailing League Regeln Veranstaltungen in diesem Teil der Welt zu organisieren. Zum Start des neuen Konzeptes wird vom 26. bis 28. April 2019 ein erstes NSL-Finale bei der Royal Sydney Yacht Squadron ausgetragen. Dabei greifen die Australier auf eine Flotte der ehemaligen Frauen-Match-Race-Olympiaklasse Elliot zurück.

Die SCL-Saison 2018:

Die Planung sieht vor, insgesamt 24 Bewerber-Vereine einzuladen. Zwei aus Neuseeland, zwei aus Ozeanien und 20 aus Australien. Dabei muss laut der angepassten Regeln mindestens eine Frau in den jeweiligen Vierer-Teams dabei sein. Die besten beiden Vereine dieser Regatta treten beim CL-Finale in St. Moritz an. Darüber hinaus ist das Top-Jugendteam berechtigt, am SCL (Youth) Event im Rahmen der Kieler Woche teilzunehmen, und das Top-Frauenteam darf beim SCL Women’s Final in Kopenhagen starten.

Für die Organisation ist unter anderem Mark Turnbull verantwortlich, der 470er Olympiasieger 2000 von Sydney. Eine solch renommierte Stimme kann helfen, wenn es um die Einführung eines neuen Systems dieser Art geht. Denn die Liga-Einführung ist wahrlich kein Selbstgänger wie das Beispiel USA zeigt.

2015 priesen die Amerikaner vollmundig ihre neue Premiere Sailing League an. Boote waren schon besorgt, die Segel-Distrikte bestimmt und Kick-Off-Events gesegelt. Aber schließlich kam die Liga dort nie in Schwung.

 

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