Saint Barth Cata-Cup: Formula-18-Happening im karibischen Traum-Revier

"Tolles Treffen unter Freunden"

Die Beach-Kat-Gemeinde feierte ihren Saisonausklang bzw. –auftakt zum siebten Mal auf St. Barth. Seriöses Regattieren mit den Stars und Party bis zum Abwinken.

Mehr als 60 Formula-18-Cats am Start © cata-cup

Mehr als 60 Formula-18-Cats am Start © cata-cup

Die „Sieben“ ist in vielen Kulturen so etwas wie eine magische Zahl: Sie soll Glück bringen und vor Schaden bewahren. War sie vielleicht der Grund, warum die siebte Ausgabe des  F18 Cata-Cup auf der Karibikinsel St. Barth bereits nach sieben Online-Minuten ausgebucht war? Oder doch die mittlerweile legendäre Atmosphäre bei diesem Strand-Kat-Happening unter französischer Organisation inmitten der atemberaubend schönen, 24 Quadratkilometer großen Inselwelt vor St. Barth?

Dei Anziehungskraft ist enorm. 150 Catsegler aus der ganzen Welt hatten sich um einen Platz beworben. Tatsache ist, dass alle Teilnehmer angesichts faszinierender Kulissen, kristallklaren Wassers, hervorragender Windbedingungen und gepflegter „sozialer Kontakte“ vor, während und nach dem Event einstimmig voll des Lobes sind.

Auch dieses Jahr war das Regattafeld hochkarätig besetzt. Unter den 63 Teams segelten Größen wie Franck Cammas, Billy Besson, aber auch vielversprechende Rookies der Szene wie Morgan Lagraviere. Der ehemalige 49er-Champ und derzeitige IMOCA-60-Skipper im „Safran“-Team segelte dann auch prompt gemeinsam mit Arnaud Jarlegan dem Mehrrumpf-Superstar Cammas „um die Ohren“.

Mit dem Sieg bei der (doppelt gewerteten) Langstrecken-Regatta am zweiten Tag verwiesen die beiden Vorjahressieger Cammas mit zwei Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung auf Rang zwei. Delikat: Jarlegan gehört zu Cammas „Groupama“-Team, ist zuständig für den Segeltrimm und segelte mit Lagraviere erst zum zweiten Mal. Nacra 17 Doppelweltmeister Billy Besson platzierte sich mit 13 Punkten Rückstand auf Rang drei.

F18-Stilleben vor St. Barth © cata-cup

F18-Stilleben vor St. Barth © cata-cup

Zwei deutsche Teams waren unter den 14 Nationen am Start, darunter auch der dreimalige Tempest-Weltmeister Frank Weigelt. „Ein Erlebnis, an das ich noch lange zurückdenken werde,“ schreibt er SR. „Es war irre, als Nachrücker doch noch teilnehmen zu dürfen und mal so richtig karibisch Catfliegen zu lernen! Eine schöne Kombi aus netten Leuten, Strand und Catsegeln. Ein tolles Treffen unter Freunden zum Saisonausklang.”

Gemeinsam mit dem Vorschoter Kai Adolph – der FD-Segler war erstmals an Bord – kassierte der begeisterte deutsche F18-Segler allerdings „die volle Packung“ (O-Ton Weigelt): Sie landeten  nach zwei DNF auf Rang 49. Die „anderen“ Deutschen Micha Steffens und Frank Fabian Syring schafften Rang 43.

Ergebnisse

Website Cata-Cup

Willige Groupies, kristallklare Wasser, geschmeidiger Wind – mehr kann ein Segler nicht erwarten! Auch nicht, wenn man Billy Besson heißt…

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Michael Kunst

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2 Kommentare zu „Saint Barth Cata-Cup: Formula-18-Happening im karibischen Traum-Revier“

  1. avatar Firstler sagt:

    Geiles Video! Erinnert irgendwie nicht an die Nordsee im Dezember!?

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  2. Ahhh und schon wieder ist mein Name falsch geschrieben. Leider haben wir auch masiv mit Bruch kämpfen müssen. Die Bedingungen waren nicht gerade einfach, starke Strömung und sehr viel Wind, aber eine der geilsten Regatten.

    Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 5

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