SAR Sofia Mapfre World Cup: Vier deutsche Finalisten – Buhl verpasst Medal Race

Entscheidung per Sprint-Finals

Vier deutsche Boote segeln bei neuem Medal Race. Heil/Plössel führen mit 13 Punkten Vorsprung. Philipp Buhl verpasst Finale um einen Punkt.

Die deutschen 49er

Die deutschen 49er sind eine Macht in der Weltspitze und mit fünf Booten in der 36er Goldflotte vertreten. © Marina Könitzer

Erik Heil und Thomas Plössel haben im 49er trotz eines Frühstarts die Führung nach einem weiteren Sieg und Rang fünf ausgebaut. Mit 13 Punkten Vorsprung hätten sie im alten Medal Race Format den Gesamtsieg schon sehr deutlich vor Augen gehabt. Aber das neue System, das eine Option für Olympia 2016 sein soll, sieht für die besten acht 49er noch einmal vier Sprint Medal Races vor.

Vor der gleichen Aufgabe stehen Tina Lutz und Susann Beucke, die sich mit einer soliden Serie ohne große Ausrutscher im 49er FX auf einen starken dritten Rang vorgeschoben haben. Vor ihnen liegen nur die Däninnen Nielsen/Thusgaard Olsen, die sich im Winter schon intensiv in Neuseeland bei ihren Sparringspartnerinnen Maloney/Meech vorbereitet haben. Die Kiwi Schwestern der Jungs, die im Laser-Feld auf den Plätzen drei und vier liegen, gehen folgerichtig auf Platz zwei in den Finaltag.

Am vorletzten Tag, der durch eine lange Wartezeit auf die relativ schwache Seebrise geprägt war, konnten auch die Surfer ihre Medal Race Position halten. Dabei überzeugte besonders Moana Delle, die sich mit zwei Siegen zum Schluss auf Platz zwei hinter der aktuellen britischen Vize-Weltmeisterin Shaw schob. Zwei Punkte dahinter rangiert die Olympiasiegerin Blanca Manchon (ESP).

Toni Wilhelm konnte bei schwächerem Wind nicht mehr in der absoluten Spitze der RSX Surfer mithalten, geht aber noch auf Platz fünf in die beiden abschließenden doppelt zählenden Medal Races.

Dieser Erfolg blieb Philipp Buhl im Laser verwehrt. Er ist das prominenteste Opfer des neuen Formats, denn er verpasste nach überragendem Beginn in der Serie das Medal Race schließlich nach einem 30. Platz und einem Frühstart in den letzten beiden Läufen um genau einen Punkt.

Wie auch immer das neue Format am Ende bewertet werden wird, Spannung für die Zuschauer dürfte auf jeden Fall garantiert sein. Denn die vier einfach zählenden Kurzrennen bei den Skiffs sollen jeweils nur zehn Minuten dauern. Und auch die anderen sind mit 15 Minuten nicht wesentlich länger geplant.

Ergebnisse SAR Sofia Mapfre World Cup

Eventseite SAR Sofia Mapfre World Cup

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Carsten Kemmling

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