Schwere Kollision beim SailGP Perth: Schweizer fahren Kiwis das Heck ab – Wie es dazu kommen konnte

„Es war wirklich beängstigend“

Beim SailGP-Saisonauftakt ist es zu einem haarsträubenden Crash gekommen. Im ersten Rennen geraten die Crews von Peter Burling und Sebastian Schneiter aneinander. Das Backbord-Heck fliegt durch die Luft. Wie sich der Vorfall entwickelt hat und wer die Schuld trägt.

Vor solchen Momenten haben die SailGP-Crews Angst. Zwei Boote rasen mit deutlich über 30 Knoten aufeinander zu, es geht um eine Ausweichentscheidung in Sekundenbruchteilen. Kommt es zur Kollision, sind die Menschen an Bord extrem gefährdet. In diesem Moment muss Peter Burling entscheiden: Kommen seine Black Foils vor den Schweizern vorbei oder nicht.

Sebastian Schneiter hat gehalst, um die rechte Gate-Tonne zu runden. Burling glaubt, dass er vorwegkommt – aber es reicht deutlich nicht. Mit einem hastigen Anluv-Manöver versucht der Schweizer noch, die Kollision zu vermeiden. Er rasiert aber mit seinem linken Bug das Backbord-Heck der Kiwis ab. Es wirbelt durch die Luft, klatscht ins Wasser und Burling wird ohne Kontrolle fast auf dem Teller in den Wind gedreht.

Später erklärt der Neuseeländer seine Sicht der Dinge so: „Ein extrem harter Tag für uns. Wir hatten eigentlich einen guten Start und lagen auf dem ersten Kurs gut im Rennen. Wir befanden uns knapp unterhalb der Schweizer, als diese plötzlich halsten und direkt auf uns zu immer weiter hochdrehten.

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