Deutsche Flotte beim Melbourne Weltcup. Kadelbach/Belcher gewinnen bei den 470er Frauen

So sehen Sieger aus...

Kathrin Kadelbach und Frederike Belcher haben in Melbourne ihren ersten Weltcupsieg eingefahren. Das neu formierte 470er Damen-Duo hat die intensiven Trainingseinheiten in Sydney und Perth mit einem ersten Erfolg abgeschlossen. Mit Platz zwei im Medalrace überholten sie die Österreicherinnen Silvia Vogl/Carolina Flatscher auf der Zielgeraden und siegten punktgleich.

Das Traumpaar der 470er Szene. Frederike Belcher (ex Ziegelmayer) mit ihrem Mann Matt Belcher. Der Weltmeister siegte auch in Melbourne. © K. Kadelbach

“Es war ein nervenaufreibendes Medal Race”, sagt Kathrin Kadelbach. “Aber nun ist es Zeit zum Feiern und morgen geht es endlich nachhause.” Es waren zwar nur sieben Frauen Teams am Start, aber die Österreicherinnen gehören nach ihrem EM Titel 2008 und EM Platz sechs 2009 zur absoluten Weltspitze.

Der Melbourne Weltcup setzt beim Rahmenprogramm auf Lifestyle mit Modeschau und Girls Day. Deshalb hat sich das australische 470er Duo für ein Foto-Shooting in Schale geworfen. © Sail Melbourne

Die größte deutsche Abordnung stellte in Melbourne die 49er Klasse, die von den Österreichern Nico Delle Karth und Nikolaus Resch dominiert wurde. Im Feld der 21 Skiffs gingen gleich fünf deutsche Teams an den Start. Den Kampf um die deutsche Nummer eins entschieden schließlich Lennart Briesenick-Pudenz und Morten Massmann auf Platz fünf für sich.

Sie konnten Erik Heil und  Thomas Ploessel (6.) im Medalrace knapp in Schach halten und
die Fünften der Qualifikation Leopold Fricke / Lorenz Huber (9.) nach dessen verpatztem Medalrace gerade noch abfangen. Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann starteten gut in die Serie fielen aber auf Platz 11 zurück.

Das quantitativ und qualitativ stärkste Feld stellte wieder einmal die Laser Klasse mit 65 Booten. Dabei zeigte sich Simon Grotelüschen (8.) auf Augenhöhe mit der Weltspitze um den Weltsegler des Jahres Tom Slingsby, der eine ungewohnte Niederlage (3.) hinnehmen musste.

Simon Grotelüschen vom Audi Sailing Team Germany platziert sich im starken Laserfeld auf einem guten achten Rang. © Sail Melbourne

Im Finn Dinghy war mit Spannung das Comeback von Ben Ainslie erwartet worden. Er hat 2011 die wohl schwerste Olympiaqualifikation gegen den aktuellen Weltmeister Ed Wright und den WM 3. Giles Scott zu überstehen. Aber nach anfänglichen Problemen ließ der Match Race Weltmeister die junge Konkurrenz wie gewohnt auf Rang zwei und drei hinter sich.

Von null auf hundert. Ben Ainslie besiegt nach langer Abwesenheit den Finn-Weltmeister aus dem eigenen Land. © Sail Melbourne

Das Video zeigt die Zusammenfassung der Medalraces:

Ergebnisse

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Carsten Kemmling

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