Sydney Hobart: “Wild Oats XI” gewinnt in Rekordzeit, muss aber vor der Jury zittern

Entscheidung am grünen Tisch

Auf den letzten Meilen vor dem Ziel hat “Wild Oats XI” noch “LDV Comanche” überholt und möglicherweise das Rolex Sydney Hobart Race gewonnen. Aber es muss noch der Protest verhandelt werden.

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

9 Kommentare zu „Sydney Hobart: “Wild Oats XI” gewinnt in Rekordzeit, muss aber vor der Jury zittern“

  1. avatar kuehlwein@highlight-boats.de sagt:

    Jahre später gebaut und bei wenig Wind und Kreuzkursen ein Kompromiss.. dieser Flugzeugträger saugt sich fest.
    Weshalb fahren die den Kiel nicht nach Lee, damit die Schüssel krängt und sich die benetzte Fläche verringert…
    Toll wie sich WO gehalten hat, da haben sich die ganzen schönheits OPs ausgezahlt.
    Es hat das schönere Boot gewonnen, mit dem Fehler schlecht unterwendet zu haben..

    Begeisterte Grüsse Christian

  2. avatar Christian sagt:

    In jeder Ranglistenregatta, jeder Meisterschaft und jeder Olympischen Regatta gäb’s für den krassen Vorfall völlig zu Recht ein DSQ. Angesichts der Tatsache, dass WOXI trotz klarem Verstoß gegen RRS 10 und 15 keine Strafdrehungen ausgeführt hat, bleibt eigentlich ebenfalls nichts anderes. Allerdings gibt es beim S2H seltsame Sonderregeln, mit unangemessenen Zeitstrafen von 5 Minuten.

    WOXIs Fehler ist nicht mal das Hauptproblem, das kann vorkommen, sondern das darauf folgende Missachten der Regeln, ohne die Segeln nunmal nicht möglich ist (wenn wir nicht Boxauto fahren wollen). Fairness first, ego second.

    Wie doof oder egoistisch oder beides muss man eigentlich sein, um auf solche Weise einen Sieg einfahren zu wollen? Die hatten immerhin 32 Stunden Zeit zum Nachdenken, und es waren über 20 Segler an Bord. Da gibt es keine mildernden Umstände mehr.

    Booooohhh WOXI!

    Schade, dass die Leistung der rund 100 fairen Mannschaften jetzt unterzugehen droht. Gratulation an Ichiban und all die anderen ohne zig Millionen-Budget.

  3. avatar andreas borrink sagt:

    Hey Christian, mit dem BULL wäre das OK gewesen, oder!?

    Aber mal zu diesem Vorfall: Strenggenommen war das doch OK, eben weil Comanche ausweichen konnte und – als Überholer – musste…..mal ganz abgesehen von dem enormen Schadenpotential und der schwachsinnigen Aktion an sich. Wende abgeschlossen, ganz unabhängig von der Fahrt im Schiff (hier wohl eher nahe Null….). Im Laser würde man als unterwendetes Boot wohl draufhalten, dann wäre alles eindeutig. Man sollte dann allerdings irgendwo an der Stb–Kante treffen und nicht am Heck.

    Bin gespannt auf die Entschidung!

  4. avatar Christian sagt:

    Zur Kollision kam es nur deshalb nicht weil Comanche noch während des Wendemanövers von Woxi auswich. Eine Stunde Zeitstrafe ist milde aber gerecht. Der Fall wird Gutes bewirken in der Segelwelt da nun allgemein mehr Bewusstsein geschaffen wurde für Regeln und alles was daraus folgt.

    • avatar andreas borrink sagt:

      naja……ich hab’s mir noch mal angeschaut. Für mich startet das Ausweichmanöver nach Beendigung der Wende, zumindest zeitgleich. Knapp jedenfalls

      Die Aktion war natürlich völlig überflüssig und vermutlich Adrenalingesteuert. Und zweifellos gefährlich, bei den Massen, die da unterwegs sind. Aber ich fand es zumindest erstaunlich, wie schnell diese Riesennadel durch den Wind geht. Und dabei – klar – stehen bleibt.

      Aber die Jury hat es so entschieden, dann wird es wohl richtig sein. Vermutlich hatten die auch noch andere, bessere Perspektiven.

      Saublöd für Wild Oats! Das “schönere” Schiff, wie ich finde. “Comanche” ist doch nun echt hässlich mit diesen merkwürdigen Riggproportionen und dem Mosterar..h. Und so richtig überzeugt hat der vielgelobte downwindspeed ja nun am Ende auch nicht.

  5. avatar kuehlwein@highlight-boats.de sagt:

    Hallo Andreas,

    schön von Dir zu hören.
    Mit der Bull hätten wir das bei einem Bier bereinigt.

    Allerdings– hätte ich so einen schlechten Start gehabt und dann die Möglichkeit bekommen den Flugzeugträger zu ärgern…voller Adrenalin…, ich weis nicht wie das ausgegangen wäre…

    Weshalb fischt man nach mir und will etwas erzählen?

    Grüsse Christian

Schreibe einen Kommentar zu kuehlwein@highlight-boats.de Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

siebzehn − 3 =