The Ocean Race Start: Guyot übernimmt Spitze von Malizia – Schockmoment nach Start

Sie sind losgelassen

The Ocean Race ist am Sonntagnachmittag spektakulär vor Alicante gestartet. Die Deutschen hatten Probleme, konnten in der Nacht aber Akzente setzen. Stanjek liegt vorne.

Dieser Fauxpas dürfte den drei Olympia-Spezialisten auf Guyot – environnement wenig Spaß gemacht haben. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit wickelt sich erst das große Vorwind-Segel Code Zero unsauber auf und dann in Teilen wieder aus. Die Hubschrauber-Kamera hält erbarmungslos drauf, als der schwarzgrüne IMOCA vor dem Wind abfallen muss, um das Tuch erst aus- und dann wieder ordentlich einzurollen. Der ex Finn-Dinghy-Junioren-Weltmeister Philipp Kasüske stürmt auf das Vorschiff und versucht den Trouble zu shooten.

Verdrehtes Vorsegel bei Guyot. Minuten nach dem Start.

Mehr als vier Meilen kostet das Missgeschick kurz nach dem Ocean-Race-Start. Die Konkurrenz entschwindet. Der Kontakt zu den vier Konkurrenten reißt ab. Dabei läuft es bis dahin ordentlich für Stanjek, Dutreux, Lush und Kasüske. Nach einem guten Luv-Start scheinen sie auf Rang zwei die erste Tonne erreichen zu können.

Momentaufnahme beim Start: Biotherm führt an der Linie, 11th Hour parkt in Lee, Guyot hält gut die Luvposition über Malizia.

Mit dem Code Zero sind sie im Begriff, Boris Herrmann, der das kleinere J2-Vorsegel gesetzt hat, in Luv zu überlaufen. Auch Kevin Escoffier scheint auf dem geschrickten Anlieger nicht mehr dagegenhalten zu können. Nur Paul Meilhat hat seinen beeindruckenden Start beim In-Port Race wiederholen können und segelt souverän voraus. Ganz schlecht ergeht es 11th-Hour, die beim Start mit flatterndem Segel auf der Linie stehen. Eine unwürdige Position für den vermeintlichen Favoriten.

Momentaufnahme beim Start: Biotherm führt an der Linie, 11th Hour parkt in Lee, Guyot hält gut die Luvposition über Malizia.

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Carsten Kemmling

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