Überlebenstraining im Laser: Doppelter Mastbruch beim Malta-Training

Touchdown der Mastspitze

Irre Szene beim Wintertraining einer internationalen Laser-Gruppe in Malta. Extreme Windbedingungen sorgen für dramatischem Materialbruch nach der Luvtonnenrundung.

Beim Training einer internationalen Laser-Trainingsgruppe in Malta ist es zu dramatischen Szenen gekommen. Bei extremem Hack runden sechs ILCA7-Skipper die Luvtonne und es kommt zu zwei Mastbrüchen nach der Luvtonnenrundung.

Erst erwischt es einen Schweden und dann den Inder Vishnu Saravanan. Der 22-Jährige hatte sich im vergangenen Jahr erstmalig für die Olympischen Spiele qualifiziert und war unter 35 Skippern auf Rang 20 gelandet.

Der indische Lasersegler Vishnu Saravanan verliert den Mast beim Training im Hafen von Malta.

Das Training wird regelmäßig von der Organisation SailCoach organisiert, ein Unternehmen, das 1995 von dem Iren Trevor Millar gegründet worden ist. Es hat sich insbesondere durch die Arbeit mit Seglern aus Schwellenländern hervorgetan. Aber auch europäische Spitzensegler nahmen seine Dienste in Anspruch. Insgesamt sind von SailCoach-Seglern vier olympische Medaillen gewonnen worden.

Das Hauptquartier liegt seit vielen Jahren in Malta. Inzwischen ist aber auch eine Station in Valencia eröffnet worden. Und es werden Trainings auf weniger hohem Niveau angeboten.

SailCoach Website

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

11 Kommentare zu „Überlebenstraining im Laser: Doppelter Mastbruch beim Malta-Training“

  1. avatar Johannes Bahnsen sagt:

    Sorry, korrigiert mich, aber das muss doch fehlerhaftes Material sein.
    Ich segel Laser seit 25 Jahren, mit bis zu – und aktuell wieder – 125kg. Auf >2,10m.
    Auch bei so viel Hack, dass ich Probleme bekomme. Und fetter Welle.
    Ich habe mehrere Oberteile abgebrochen, Bäume, Niederholer aus Baum und Mast gerissen, unzählige Beschläge zerlegt.
    Aber ein Unterteil habe ich noch nie zerlegt.
    Oder ist mein Unterteil überdimensioniert?

  2. avatar A Sailor sagt:

    Das war doch bestimmt so ein neues “Composit” Unterteil oder?
    Kostet mehr und hält dafür weniger….
    Geplante Obsoleszenz ist jetzt auch bei den Laser…ähhh ILCA Käufern angekommen… ;o))

    • avatar @ A Sailor sagt:

      L A Sailor: Du stellst eine rhetorische Frage, nimmst die (falsche) Antwort vorweg und ziehst daraus dann Schlüsse. Ein rhetorische Unsitte der letzten Jahre, häufig auch bei Spiegel Online zu finden. Es ist Alu gewesen, und deshalb sind deine Schlüsse alle falsch.

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      • avatar A Sailor sagt:

        Na dann ist es ja nicht so schlimm, auf zum nächsten Bauhaus, Aluröhre passend abgelängt und Beschläge umgepoppt…..Alurohr wird nach Gewicht verkauft….

        ODER Verschwörungstheorie……Wenn die neuen Aluunterteile sooooo schlecht sind das sie jetzt brechen, verkaufen sie mehr von den Faserdingern….es lebe der Fortschritt!!

  3. avatar Rolf sagt:

    Also fehlerhaftes Material bei solchen Bedingungen ??? Irgendwann fallen auch Kamine vom Dach.
    Musst halt auch abfallen, nicht flattern lassen.
    Da krachen auch Unterteile ab.

    • avatar Johannes Bahnsen sagt:

      Das bekommen doch die Jungs da noch voll ausgehiked. Das sind jetzt keine Überlebensbedingungen.

    • avatar Andreas Borrink sagt:

      Das kann ich nur betätigen. Da bin ich in meinen ebenfalls gefühlt 25 Jahren Laser (mit 90kg Kampfgewicht) schon bei deutlich mehr Druck abgefallen und dabei in die Welle gerauscht….ist nie ein Unterteil gebrochen. Da stimmt was nicht mit den Unterteilen.

  4. avatar A Sailor sagt:

    Na dann ist es ja nicht so schlimm, auf zum nächsten Bauhaus, Aluröhre passend abgelängt und Beschläge umgepoppt…..Alurohr wird nach Gewicht verkauft….

    ODER Verschwörungstheorie……Wenn die neuen Aluunterteile sooooo schlecht sind das sie jetzt brechen, verkaufen sie mehr von den Faserdingern….es lebe der Fortschritt!!

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  5. avatar MAUERSEGLER sagt:

    die „guten alten“ Unterteile sind auch gebrochen: am Niederholerbeschlag, wenn alt genug und die Nieten in Verbindung mit dem Alu und Edelstahl Blüten getrieben haben. Tatsächlich finde ich die Bedingungen im Video jetzt auch nicht sooo extrem und besonders alt dürften die Unterteile vermutlich nicht sein.

  6. avatar TBD sagt:

    Irre Szene, extreme Bedingungen, dramatischer Materialbruch. Fehlt nur noch unfassbar oder wahnsinnig dann herrscht hier das gleiche Niveau vor, wie bei Bild, Focus und Co.
    Schade, dass diese Übertreibungs-Unsitte hier auch Einzug hält.

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