Oliver Heer bei der Vendée Globe 28: Der Deutsch-Schweizer hat einen Foiler gekauft

„Größer, besser, stärker und schneller“

Oliver Heer, ehemaliger Boat Captain von Alex Thomson aus Zürich, startet bei der nächsten Vendée Globe mit Tragflügeln. Der 37-Jährige hat eine neue finanzierte Kampagne mit einem konkurrenzfähigen Foiler gestartet und baut seine Basis im britischen Gosport auf.

Oliver Heer
Stille Freude über eine abgeschlossene Vendée Globe. © VG Alea

Ein Jahr nach seinem Finish bei der Vendée Globe auf Platz 29 nach 99 Tagen auf See verkündet Oliver Heer, dass er ausreichend Sponsorengelder gesammelt hat, um den Startschuss für eine zweite Vendée-Globe-Kampagne 2028 geben zu können. In einer Mitteilung schreibt er: „Mehrere Gründungspartner konnten bereits gewonnen werden.“ Zwei Schweizer Partner, die ihre Unterstützung zugesagt haben, sind die Bossard Group und Burgerstein Vitamine.

Heer schlägt seine Zelte in Gosport auf, wo er über ein Jahrzehnt lang im Marine-Business unter anderem als Überführungsskipper gearbeitet hat und schließlich von 2018 bis 2021 als Boat Captain und Co-Skipper Alex Thomson bei der Vorbereitung seiner Vendée Globe half. Er segelte mit Hugo Boss und Thomson über 50.000 Meilen, bevor er sich mit einem eigenen Projekt emanzipierte.

Oliver Heer
Oliver Heer 2025 endlich am Ziel der Vendée Globe nach 99 Tagen. © VG Alea

Der in Zürich aufgewachsene Deutsch-Schweizer (SR-Porträt), der unter anderem in Taiwan internationale Wirtschaftskommunikation studierte, hatte nur knapp mit der einzigen Wildcard als 40. Skipper die Qualifikation für die VG 2024/25 geschafft. Er segelte schließlich mit seiner „Tut Gut“ (Bj. 2007) dem Feld weiter hinterher, als es ihm lieb war, bestand aber schließlich das Abenteuer.

Sein Fazit im Ziel: „Ich habe bei dieser Vendée Globe eine äußerst positive Erfahrung gemacht. Ich dachte, dass der Abschluss des Rennens das Ende eines langen Projekts markieren würde, und nun habe ich das Gefühl, dass es der Beginn von etwas noch Größerem ist. Ich würde mich sehr freuen, 2028 wieder am Start zu stehen!“

Das scheint er jetzt geschafft zu haben. Zumindest hat er nun einen IMOCA, mit dem er hoffen kann, deutlich schneller um die Welt zu segeln.

Mitgliedschaft erforderlich

Sie müssen ein Mitglied sein, um auf diesen Inhalt zuzugreifen.

Mitgliederstufen anzeigen

Already a member? Hier einloggen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert