Vendée Globe: Boris Herrmann zeigt, wie es in einer 30 Knoten Squall aussieht

"Ein wenig unheimlich"

Boris Herrmann segelt bei der Vendée Globe gerade in den Doldrums und präsentiert, wie es aussieht, wenn er eine heftige Squall abwettern muss. Dabei beschleunigt das Schiff auf 24,8 Knoten. Er kommt bestens voran.

Ein wenig unheimlich sie der plötzliche Druck, der aus der Regenwolke heraus kam, und er habe beim Abwettern ziemlich abfallen müssen. Aber eine solche 30 Knoten-Squall mitten in den Doldrums, wo eigentlich sonst Flaute herrscht, beinhaltet auch eine hübsche Beschleunigung.

Sie hilft im Zweikampf mit Samantha Davies. Von ihr hat er sich gerade den siebten Platz zurückgeholt. Louis Burton und liegt kaum 23 Meilen voraus in Schlagdistanz und auch Kevin Escoffier (PRB) nur noch knapp davor – da kann er auf seinem jüngsten Bild von Bord noch mächtig die Muskeln spielen lassen.

Kevin Escoffier (PRB) das Tier.

Boris Herrmann beim Zweikampf mit Smantha Davies in den Doldrums. Die Kurslinie zeigt, wie instabil der Wind ist.

Kurz nach der Squall wirft Herrmann Ballast ab. Eine ARGO-Boje, die in ein mobiles Beobachtungssystem für die Weltmeere eingebunden ist. Sie misst Temperatur, Salzgehalt, Strömungen und zunehmend auch chemische und biologische Komponenten.

Boris Herrmann und seine Boje. © BHR

4000 Bojen schwimmen in den Meeren und übertragen fast in Echtzeit Daten an viele verschiedene Wissenschaftler in Partnerschaft mit dem IOC-UNESCO.

Vendée Globe Tracker

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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