Volvo Ocean Race: Details zum Vestas-Crash – Kaputter VO65 in Auckland angekommen

Neue Bilder vom Schaden

Nach wie vor ist wenig bekannt, wie der Unfall zwischen Vestas und dem Fischerboot passierte. Aber neue Bilder von den Schäden am VO65 geben weitere Details preis.

Während beim Volvo Ocean Race AkzoNobel seinen Vorsprung weiter ausbaut, und Scallywag mit einem spitzeren und langsameren Winkel zum Wind schon fast 30 Meilen zurückgefallen ist (Tracker) hat Vestas schon das Etappenziel in Neuseeland erreicht.

Der Schaden an der Backbordseite, der zuerst ins Auge fällt.

Das Kollisions-Opfer reiste per Frachter auf die Insel nach Tauranga und wartet nun auf die neue Bug-Sektion aus Italien, die schon auf dem Weg ist. Die Reparaturen müssen bis zum 18. März abgeschlossen sein. Dann startet die doppelt zählende 7600 Meilen lange Etappe um das Kap Hoorn bis nach Itajaí in Brasilien.

Nach wie vor sind keine offiziellen Details von dem Crash veröffentlicht, als das Schiff bei 23 Knoten Wind mit einem Speed von 20 Knoten ein Fischerboot überfuhr. Behörden und Anwälte haben offenbar eine Informationssperre verhängt, um die Untersuchung der Todesumstände des Fischers nicht zu behindern.

Aber die neuen Bilder von den Schäden zeigen, dass die Yacht nicht allein an der Backbordseite eingedrückt ist, sondern auch unter dem Bug Schäden erlitten hat. Daraus könnte man den Schluss ziehen, dass Vestas mit dem Bug über ein eher flachbordiges Fischerboot gesegelt ist und es dann durch seine schiere Masse versenkt hat. Möglicherweise haben die Aufbauten des Fischers dann den seitlichen Schaden am Rumpf bewirkt.

Auch unter dem Bug sind Kollisionsspuren zu erkennen. Vestas scheint frontal über den Fischer gerutscht zu sein…

…Danach könnte der Riss in der Außenhaut durch den Aufbau des Trawlers entstanden sein.

Die abgeplatzte Außenhaut.

Die bei der italienischen Persico Werft gefertigte Bug-Sektion für den VO65. © Persico

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