Volvo Ocean Race: Mapfre wirft Desjoyeaux und Navigator raus

Demontage des Professeurs

Faszination Volvo Ocean Race. Zusammenfassung der ersten Etappe:

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Carsten Kemmling

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6 Kommentare zu „Volvo Ocean Race: Mapfre wirft Desjoyeaux und Navigator raus“

  1. avatar Felix sagt:

    Hi Carsten, kleine Korrektur: Das Inport-Race in Kapstadt ist am Samstag 15. November.

    VG vom Segeltalk.de

  2. avatar Hans sagt:

    Ich hatte schon die Befürchtung, dass das nach hinten losgehen wird als die Teilnahme Desjoyeauxs bekannt gegeben wurde. Das Problem auf dieser Etappe war wahrscheinlich einfach, dass zu viele Köche die Suppe versalzen haben, weil jeder an der Entscheidungsfindung mitwirken durfte beziehungsweise Martinez den anderen dieses Recht aus Respekt nicht absprechen wollte. Hinzu kommt noch das Desjoyeaux auch nicht mehr der jüngste ist…

    • avatar Chefkoch sagt:

      Aha, das ist ja interessant…
      Besonders im Hinblick auf das Alter des Franzosen…
      Gemeinhin ist Segel ja ein Erfahrungssport und da schadet Alter eigentlich nicht, ausserdem ist Michel Desjoyeuxs Jahrgang 65 und somit zwei Jahre jünger als Bouwe Bekking, der 1963 geboren ist…ganz abgesehen von Andrew Cape, der 1962 geboren ist…
      Aber dennoch eine sehr interessante Theorie darauf hinzuweisen, das Michel nicht mehr der jüngste ist – nur was sagt das aus?

    • avatar Max sagt:

      Wer aber auch einen recht unerfahrenen Navigator nimmt, muss sich nicht wundern. MichDes war auch nur Watch Captain nicht Skipper. Iker und der Navigator müssen die Verantwortung übernehmen.

      Jean-Luc wird aber sicher eine sehr Gute Wahl sein, mehr Erfahrung als Navigator wird schwer zu finden sein zur Zeit. Ein Team auseinander zu reißen, weil eine Etappe schief gelaufen ist keine gute Lösung. Und gleich noch zwei Führungspositionen zu ändern, wird eher ein Problem sein. Obwohl der Wechsel etwas an Brasil One erinnert (Knut Frostad und Marcel van Triest eingetauscht) und das hat gut funktioniert am Ende.

      Aber man muss den Hut ziehen vor Iker, immerhin hat er den eigenen “Mentor” rausgewerfen (so ganz passt Mentor nicht, aber MichDes hat Iker und Xabi zumindest unter die Arme gegriffen, z.B. beim Barcelona; die Daggerboard Stellung auf ihrem Boot damals sprach Bände).

  3. avatar Sven 14Footer sagt:

    Mapfre hatte m.E. zuviel Führungspersonal an Bord. Da war der Skipper und der Navigator zusätzlich noch Xabi und der Professor. Wer soll denn an den Grindern arbeiten? Viele Köche verderben den Brei. Ich glaube der Professor passte als Wachführer da nicht rein. Als Navigator oder Skipper hätte es besser funktioniert. Dann hätte aber einer der Anderen zuhause bleiben müssen.

  4. avatar steehl sagt:

    Das VOR ist einfach so anspruchsvoll wie noch nie: Durch OD müssen die Boote mit maximalem Aufwand gesegelt werden, jeder kleinste Vorteil wird gezogen, und sei er noch so physisch aufwändig herzustellen. Und jeder noch so kleine taktische Fehler wird von den Konkurrenz gnadenlos genutzt, während es für große Entscheidungen wegen der dicht beieinander segelnden Boote wenig Möglichkeiten gibt.
    Einhand auf IMOCAs ist die Sache ganz anders: Die guten haben eh schon mal das schnellere Boot. Die einzelnen Entscheidungen sind von größerer Granularität, weil die Physis das kleinteilige Manövrieren gar nicht ermöglicht (ich habe nicht gezählt, könnte mir aber vorstellen, dass ADOR schon von Alicante nach CapeTown mehr Halsen gefahren ist, als LeProf auf der ganzen letzten Vendee Globe). Damit kann man mit einigen guten Entscheidungen viel mehr Boden gut machen oder verlieren.

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