Volvo Ocean Race: Wie John Fisher bei Scallywag über Bord ging – Kurzzeitig ausgehakt

"Besten Freund verloren"

Das Team Sun Hung Kai/Scallywag hat eine Erklärung zu den Umständen verfasst, die zum Tod von John Fisher geführt haben. Möglicherweise war er schon früh bewusstlos.

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

7 Kommentare zu „Volvo Ocean Race: Wie John Fisher bei Scallywag über Bord ging – Kurzzeitig ausgehakt“

  1. avatar Maha sagt:

    Nun gibt es konkretere Informationen:

    John klinkte sich aus, um ‘die Schot des FR0 zu ordnen’. Kann man ihm da einen Vorwurf machen? Meiner Meinung nach nicht!

    Und daher entschuldige ich mich für meine erste Vermutung: dass er überhaupt nicht an der Lifeline war. Dies war eine vorschnelle Einschätzung meinerseits , ohne die Fakten zu abzuwarten…

  2. avatar Südlicht sagt:

    Hallo Maha,

    ich hatte mich sehr über Dienen Kommentar geärgert weil er verfrüht war, finde es aber genial dass Du Dich dafür entschuldigst, das zeigt echte Größe.

    Respekt

  3. avatar Robrahn sagt:

    Als Laie interessiert mich die Beantwortung einer Frage: War der Anzug nicht mit Wearable Technologies versehen? Denn was liegt näher, als den Überlebensanzug mit GPS auszustatten.

    • avatar eku sagt:

      Ist etwas schwierig hier zu antworten und ich habe versucht anderen den Vortritt zu lassen ..
      Jede Antwort klingt besserwisserisch, was ich gar nicht mag …
      Schau dir mal den Artikel “Auf See geblieben” hier an. Da wird von etlichen Kommentatoren auf die “finden” Problematik eingegangen.
      Ob die Instrumente dafür weareble sind oder nicht, tut eigentlich nichts zur Sache, hauptsache sie sind da.
      Aber egal wie, es gibt wesentlichere Probleme in so einer Situation.

      Und letztlich: “GPS” ? – was hilft es dem Ertrinkendem, dass er weiß wo er ertrinkt/erfriert?

      Sorry jetzt: GPS ist ein System, welches hilft die eigene Position zu kennen – das benachrichtigt niemanden.
      Die Satteliten stehen nur da oben und senden ein exaktes Zeitsignal und ihre geostationäre Position. Das ist hilfreich, rettet aber selbst niemanden.

      Sei bitte nicht böse ob dieser evtl belehrenden Worte – andererseits finde ich es richtig und gut, dass auch “segelfremde” hier in der Kommentarfunktion einen Zugang zu den Themen finden, die in oft kontroversen Besprechungen/Artikeln für Laien unverständlich dargestellt werden.

      Grüße
      eku

      • avatar Bee sagt:

        Die Abkürzung “GPS” steht nur für global positioning system. Es ist das amerikanische Positionsbestimmungssystem, ursprünglich entwickelt für das amerikanische Militär. GLONAS ist das russische, GALLILEO das europäische – Testbetrieb angeblich ab nächstem Jahr. Die, zum Beispiel von Secumar, angebotenen Seenotsender stellen die Position der Person fest und senden diese Position an die Retter. Die Position wird laufend aktualisiert.

  4. avatar Captnahab sagt:

    Verstehe ich nicht. Diese Schiffe haben doch alle AIS-fähige Kartenplotter an Bord. Darauf würde man das GPS-gestützte AIS-Signal eines AIS-MOBs doch sehen können und diesen zumindest wiederfinden; selbst bei dem Seegang. Der Mast hat eine Höhe von mehr als 30 Metern, da ist das Signal selbst bei einem Sender, der sich im 5 Meter Wellental befindet an Bord noch zu empfangen.

  5. avatar MothSegler sagt:

    So oder so, da wird jetzt viel Arbeit auf die VOR Organisatoren zukommen. Wie oben im Artikel schon geschrieben, gilt es jetzt, daraus zu lernen und die Systeme so sicher zu machen, dass diese Situationen noch seltener werden.
    Ein schwacher Trost, aber die Frequenz von Todesfällen bei allen Offshore Rennen nimmt stetig ab. Den letzten Todesfall musste das VOR vor 10 Jahren beklagen.
    Schlussendlich bleibt es aber ein risikoreiches Rennen, egal wieviel Technik man entwickelt, um so etwas zu vermeiden, das ist auch allen Seglern, die dort teilnehmen, bewusst. Das macht es nicht weniger schlimm, aber der Grad zwischen “Gerade nochmal Glück gehabt” und einer solchen Tragödie ist sehr sehr schmal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 + dreizehn =