Weltmeisterschaft im Oman: Ehepaar Kroker holt Silber – #backthebid für 2028

Segeln mit Joystick

Jens Kroker, einer der erfolgreichsten deutschen Segler, der in der ehemaligen paralympischen Klasse Sonar dreimal olympisches Edelmetall gewann, kann sich mit einem weiteren Vizeweltmeistertitel schmücken. Zusammen mit seiner Frau Sabine Kroker-Hohmann wurde er bei der RS Venture Connect Weltmeisterschaft im Oman Vizeweltmeister in der Open-Wertung.

Jens Kroker und seine Frau Sabine wurde bei der RS Venture Connect Weltmeisterschaft im Oman im Gesamtklassement Zweite Foto: privat

In der gemeinsamen Open- und Parawertung kam das Ehepaar ebenfalls auf den zweiten Platz. Es siegte der omanische Segler Sultan Al Wahaibi, der von dem Profisegler Ahmend Hassan Al Balushi an den Schoten unterstützt wurde. Das zweite deutsche Team, Tim Leonard Trömer und Nadine Löschke, startete in der Para-Wertung und kam hier auf den achten Rang. „Diese Weltmeisterschaft hat wieder einmal den Ausnahmestatus des Segelsports als wirklich inklusiven Sport demonstriert“, betonte Jens Kroker nach der Siegerehrung. „Das kann so kaum eine andere Sportart bieten.“

Zusammen mit seiner Frau  Sabine startete der 54-jährige, dem von Geburt an die linke Hand fehlt, in der Open-Wertung der Weltmeisterschaft, für die in den beiden Wertungsgruppen Open und Para 36 Teams aus 18 Nationen gemeldet hatten. Gesegelt wurde in zwei Wertungsgruppen, Open und Para. Jens Kroker erklärt den Unterschied: „In der Open-Wertung muss nur ein Crewmitglied ein Minimum-Handicap entsprechend der World Sailing-Klassifizierung haben.“ Anders ist es in der Para-Wertung, in der beide Teammitglieder Einschränkungen haben müssen und die für diese Weltmeisterschaft zudem für Mixed-Teams ausgeschrieben wurde.

Während für Jens Kroker die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft nichts Neues mehr ist, war die Teilnahme an der WM auf dem arabischen Golf für das Team Trömer/ Löschke die gemeinsame Premiere. Ihr Trainer Christian Bittner hatte die beiden norddeutschen Segler zusammengebracht, bis auf ein paar Trainingsschläge auf der Außenalster hatten sie bis vor dem Start der WM noch nicht zusammen gesegelt

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