Ein irrer Ritt. Die Pacer 27 rast vor Kapstadt mit nahezu 20 Knoten am Fuße des Tafelbergs entlang. Das Schiff scheint unter Kontrolle, der Fun-Faktor maximal. Ein Höhepunkt im Seglerleben.
Skipper Trygve Roberts ist an diesem Tag auf eine Regatta vorbereitet, aber der Wettfahrtleiter hat sie abgesagt. Die Crew will dennoch den Wind um 30 Knoten für ein paar schnelle Surfs mit dem Sportboot nutzen. 16 Knoten machen sie bei Flachwasser vor der Mole.

Sonnenschuss einer Pacer 27 vor Kapstadt. Der Skipper geht über Bord und kann nur noch knapp wiedergefunden werden.
Dann werden sie mutiger und rasen in den Starkwindbereich eine Meile vom Hafen entfernt. Der Wind nimmt zu von 30 auf über 40 Knoten. Plötzlich ein Moment der Unaufmerksamkeit. Die Krängung wird zu stark, die Strömung am Ruder reißt ab, Sonnenschuss.
Bei der hohen Geschwindigkeit schleudert das Schiff mit großer Wucht auf die Seite, als der Großbaum im Wasser stoppt. Steuermann und Großschoter können sich im Cockpit nicht mehr halten und fallen in Lee ins Wasser. Der Steuermann hat nur den Pinnenausleger zum Festhalten. Als dieser abbricht, verliert er den Kontakt zum Boot.













Da lob ich mir doch die (noch Hai freie) Ostsee
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