
Angriff auf die Spanier. Agressiv und selbstbewusst gehen die 470er Segler Ferdinand Gerz und Patrick Follman (r) bei der WM zu Werke. © Ocean Images
Nach einem unsegelbaren Tag mit Blitz und Donner ist der Fremantle Doctor zurück in Perth und hat den Seglern hervorragende Bedingungen beschert. Dabei zeigten sich besonders die deutschen 470er Segler Ferdinand Gerz und Patrick Follmann vom Deutschen Touring Yacht-Club am Starnberger See in bestechender Form.
Mit der Serie 7/7/7/2/5 haben sie sich auf einen hervorragenden sechsten Platz in die Weltspitze vorgeschoben und ihre nationalen Gegner Wagner/Bolduan (40.), mit denen sie in der Olympiaqualifikation gleichauf liegen, weit distanziert. Auch die Altmeister Zellmer/Seelig kommen als 48. nicht in Fahrt und verpassen den Sprung in die Goldgruppe der besten 40.

Der Fremantle Doctor bringt die 470er in Fahrt. Die Briten Patience/Bithell liegen mit vier Siegen an der Spitze. © Ocean Images
Ferdinand Gerz (23) ist der Sohn von Wolfgang Gerz, dem ehemaligen Finn Dinghy Weltmeister (1981) und zweifachen Laser Masters Weltmeister. Ursprünglich segelte Gerz im 470er zusammen mit Vorschoter Tobias Bolduan und holte mit ihm eine Silbermedaille bei der Junioren WM. Aber vor der Olympiaqualifikation haben sich die beiden mit neuen Partnern zusammengetan und sind jetzt die schärfsten Gegner.
Bei Gerz kam mit Patrick Follmann (22) einer der ehemals besten deutschen Optimistensegler an Bord. 2002 wurde er Deutscher Meister im Optimist, segelte danach stark im 420er und 470er und war schließlich 2010 auch im Laser erfolgreich. In Kiel holte er den nationalen Titel bei den U22 Junioren.

Bei den Surferinnen hält sich Moana Delle (3.v.r.) mit soliden Top Ten Plätzen alle Chancen für eine vordere Platzierung offen. © Ocean Images
Während an der Spitze der 470er Klasse die Briten und Australier unglaubliche Serien mit jeweils vier Tagessiegen in den fünf Gruppenrennen hinlegen, hat das junge deutsche Duo schon einen erstaunlichen Start hingelegt. Weiter geht es in der Goldfleet. Dort wird sich zeigen, ob sich die Youngster in der Weltspitze halten können.
Solide Ergebnisse legt auch weiterhin Surferin Moana Delle vom Segelklub Bayer Uerdingen hin. Nach der Serie 3/7/5/8 lag sie noch auf Rang sechs, der neunte Platz im fünften Lauf warf sie aber vorerst auf Rang elf zurück.
In der Laser Radial Klasse schlägt sich Lisa Fasselt als 16. sehr ordentlich. Die in der Olympiaqualifikation führende Franziska Goltz hat einen schweren Start in die Serie mit Rang 34 nach fünf Rennen.
Bei den Finn Dinghies läuft nach wie vor wenig zusammen. Jan Kurfeld hat als 32. so gerade noch die Goldfleet der ersten Hälfte geschafft. Der in der Olympiaqualifikation führende Matthias Miller ist dagegen als 51. draußen. Der Brite Ben Ainslie ist nach drei dritten Plätzen auf Rang drei zurückgefallen.













Frau Belchers Mann zeigt seiner Frau wie es geht: (9) 1 1 1 1
Hoffentlich macht seine Frau es ihm nach. Ich freue mich auf spannende Tage wenn endlich die 470er Damen starten.
Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike:
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