Der Royal Ocean Racing Club, Veranstalter des RORC Transatlantic Race, hat im Namen des ASV-Berlin bekanntgeben, dass der bei einem Unfall auf dem Atlantik verunglückte und von einem Frachter abgeborgene Segler die Rettung nicht überlebt hat.

In der Meldung heißt es unter der Überschrift „Wir trauern“: „Das betroffene Crewmitglied wurde im Rahmen der mit den koordinierenden Rettungsdiensten eingeleiteten Maßnahmen auf ein nahegelegenes Frachtschiff gebracht. Leider ist das Crewmitglied verstorben. Wir sind zutiefst betrübt und trauern mit der Familie. Die übrigen Crewmitglieder an Bord der WALROSS 4 werden auf dem Weg zu ihrem Zielhafen professionell versorgt. Der RORC, Veranstalter der Regatta, an der die Yacht teilgenommen hat, leistet in Abstimmung mit der Clubleitung ebenfalls volle Unterstützung.
RORC-Kommodore Deb Fish drückte ihre Trauer aus: „Im Namen des Royal Ocean Racing Club spreche ich der Familie, den Freunden und Angehörigen des Besatzungsmitglieds unser tiefstes Beileid aus. Unsere Gedanken sind in dieser äußerst schwierigen Zeit auch bei der Besatzung der Yacht. Wir möchten allen, die an der Notfallmaßnahme beteiligt waren, für ihre Professionalität danken.“

Weitere Umstände zu dem Unglück sind noch nicht bekannt. Die Crew der Walross 4 ist mit einer zehnköpfigen Crew – sieben Männer und drei Frauen – in das Rennen gegangen, die größtenteils aus Studenten Berliner Universitäten besteht. Das Durchschnittsalter beträgt 26 Jahre. Unter der Führung von Skipper Matthias Kahnt gilt das Schiff als Botschafter des studentischen Hochseesegelns.
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