Forscherteam entwickelt neue Metallbauteile: Können Yachten damit unsinkbar werden?

Schwimmfähiges Aluminium

Metall schwimmt nicht. Jedenfalls nicht bislang. Das könnte sich künftig ändern: Ein Forscherteam hat schwimmende Metallröhren entwickelt, die auch unter ungünstigen Bedingungen schwimmfähig bleiben. Die Röhren behalten ihren Auftrieb selbst dann, wenn sie vollständig untergetaucht oder mechanisch beschädigt werden.

Schwimmfähiges Metall. © University of Rochester / J. Adam Fenster

Der Wunsch nach unsinkbaren Schiffen begleitet den Bootsbau seit seinen Anfängen. Der Traum wird angetrieben aus praktischer wie trauriger Erfahrung: Kollisionen, Leckagen und strukturelle Schäden gehören zur Realität auf See. Dennoch ist echte Unsinkbarkeit bis heute die Ausnahme geblieben. Im Yachtbau gelten vor allem ausgeschäumte Konstruktionen als verlässlich schwimmfähig, selbst wenn der Rumpf vollständig geflutet wird.

Ein bekanntes wie beliebtes Beispiel waren und sind die Yachten der Marke Etap, die es mittlerweile nicht mehr gibt. Das Prinzip ist bewährt, bringt jedoch Nachteile mit sich. Gewicht, begrenzter Stauraum und eingeschränkte Umbaufähigkeit sind der Preis für den zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Aber das System funktionierte, es wurde sogar zu Testzwecken mit geöffneten Seeventilen vom belgischen Werftsitz aus über den Ärmelkanal gefahren – unter Segeln wohlgemerkt. Aber Etap ist Geschichte und kaum eine Werft hat dieses Prinzip übernommen. Der Traum der Unsinkbarkeit lebt jedoch weiter. 

Ist dieses neue Metall die Lösung?

Mitgliedschaft erforderlich

Sie müssen ein Mitglied sein, um auf diesen Inhalt zuzugreifen.

Mitgliederstufen anzeigen

Already a member? Hier einloggen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert