Nach dem angsteinflößenden Crash zwischen Neuseeland und Frankreich beim SailGP in Auckland ist nun bekannt geworden, dass es mit dem französischen Wing Trimmer eine weitere schwer verletzte Person gab. McMillan erklärt, was ihm passiert ist.

Die SailGP-Organisatoren schienen nicht erpicht darauf, die Meldung zu verbreiten, dass es bei dem Crash zwischen Neuseeland und Frankreich in Auckland eine weitere Verletzung gegeben hat. Kein Wunder: Ein wenig Drama mag zwar gut sein, um das Interesse an der Veranstaltung zu fördern, aber bei zu vielen Hiobsbotschaften nimmt das Image schnell Schaden. Jedenfalls ist der schmerzliche Verlauf für den Briten Leigh McMillan (45) an Bord des französischen F50 erst jetzt bekannt geworden, nachdem er ihn selbst öffentlich gemacht hat.
Der Wing Trimmer erklärt: „Ich bin ziemlich hart auf das Deck aufgeschlagen und habe gespürt, dass ich mit meinem Knie eine Menge der Steuerungssysteme im Inneren des Bootes zerstört habe.“ Unmittelbar nach dem Unfall habe sich seine Aufmerksamkeit schnell auf das Wohlergehen der Crew gerichtet. Oberste Priorität war es, sicherzustellen, dass alle Beteiligten eine angemessene medizinische Versorgung erhielten. Strategin Manon Audinet wurde ebenso wie Grinder Louis Sinclair nach der Kollision ins Krankenhaus gebracht.

McMillan dagegen war sich seiner Situation nicht richtig bewusst. „Ganz ehrlich, meine Situation schien völlig überschaubar. Es gab einige wirklich schwere Verletzungen, und das hatte absolute Priorität.“ Er spielte seinen eigenen Zustand zunächst herunter, aber dann sei ihm schnell klar geworden, dass er selbst schwerwiegender verletzt war als zunächst angenommen.

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