Ein ungewöhnlicher Einsatz der Seenotretter bringt einen erkrankten Segler in sichere Versorgung. Der Mann erleidete einen medizinischen Notfall an Bord seiner Segelyacht im Hafen, konnte vor dort jedoch nicht sicher transportiert werden.

Die DGzRS-Seenotretter der Doppelstation Maasholm der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Samstagnachmittag, 18. April 2026, gemeinsam mit dem Landrettungsdienst im Einsatz für einen plötzlich erkrankten Segler gewesen. Mit dem Seenotrettungsboot HELLMUT MANTHEY brachten sie den Patienten von einer im Hafen liegenden Segelyacht zu einem Steg, da ein sicheres Transportieren an Bord der Yacht nicht möglich war. Am Steg übernahm der Landrettungsdienst die weitere Versorgung.
Gegen 16.20 Uhr meldete sich die Kooperative Regionalleitstelle Nord bei der Rettungsleitstelle See der DGzRS, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Der Landrettungsdienst benötigte Unterstützung bei einem medizinischen Notfall auf einer Segelyacht im Maasholmer Hafen. Umgehend alarmierte MRCC Bremen die Besatzung des in Maasholm stationierten Seenotrettungskreuzers FRITZ KNACK. Zur Unterstützung forderte diese die Freiwilligen-Besatzung des ebenfalls in Maasholm stationierten Seenotrettungsbootes HELLMUT MANTHEY an.
Vor Ort versorgten bereits eine Rettungswagen-Besatzung und ein Notarzt den Patienten. Die Segelyacht lag mit dem Bug zum Steg, der Erkrankte befand sich jedoch im Heckbereich. Ein sicherer Transport an Land war von dort aus nicht möglich.
Mit dem Seenotrettungsboot HELLMUT MANTHEY bargen die Seenotretter den Patienten schließlich über das Heck ab. Anschließend transportierten sie ihn zu dem Steg, an dem der Landrettungsdienst den Segler übernahm und weiter medizinisch versorgte.
Quelle: DGzRS

Schreibe einen Kommentar