Seit Sonntag ist die erste IMOCA-Regatta der Saison auf dem Weg, und in der kleinen Flotte tut sich Erstaunliches. Insbesondere Violette Dorange brilliert in der Anfangsphase hinter dem Favoriten. Aber ein Nicht-Foiler liegt auf Platz zwei.

Francesca Clapcich machte sich den Start in die Einhand-Saison nach dem grandiosen zweiten Platz im Doublehanded-Modus mit Will Harris anders vorgestellt haben. Am Sonntag konnte sie noch mit der alten IMOCA auf der Startlinie beim 1000 Race kurz spektakulär abheben, aber seitdem hat sie den Gashebel noch nicht gefunden.
Dabei hilft es nicht, dass die ex Malizia nicht gerade ihre Schokoladenbedingungen vorfindet. Das Schiff wurde zwar weiter optimiert, hat aber möglicherweise dadurch die vorherigen Stärken, insbesondere bei extrem wenig Wind, verloren. Jedenfalls hat die Italienerin nach dem Start vor Concarneau insbesondere bei den extremen Schwachwind-Bedingungen am Ausgang des Kanals deutlich an Boden verloren und liegt auf dem vorletzten Platz, mehr als 20 Meilen zurück.

Dieser frühe Rückstand könnte schon eine Vorentscheidung bei diesem Rennen bedeuten. Denn die Spitzenboote erreichen den frischen Nordostwind auf dem Weg zu Fastnet Rock deutlich früher, und der Vorsprung sollte sich dann noch deutlich vergrößern.

Aber ganz so einfach ist es nicht:

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