IMOCA 1000 Race: Ex Malizia kommt nicht voran – Violette Dorange stark bei Einhand-Premiere

„Wir haben mit den Frachter-Kapitänen verhandelt“

Seit Sonntag ist die erste IMOCA-Regatta der Saison auf dem Weg, und in der kleinen Flotte tut sich Erstaunliches. Insbesondere Violette Dorange brilliert in der Anfangsphase hinter dem Favoriten. Aber ein Nicht-Foiler liegt auf Platz zwei.

Clapcich hebt kurz nach dem Start in Luv von Dorange ab – es ist aber nur eine Momentaufnahme. © Van Malleghem/1000 Race

Francesca Clapcich  machte sich den Start in die Einhand-Saison nach dem grandiosen zweiten Platz im Doublehanded-Modus mit Will Harris anders vorgestellt haben. Am Sonntag konnte sie noch mit der alten IMOCA auf der Startlinie beim 1000 Race kurz spektakulär abheben, aber seitdem hat sie den Gashebel noch nicht gefunden.

Dabei hilft es nicht, dass die ex Malizia nicht gerade ihre Schokoladenbedingungen vorfindet. Das Schiff wurde zwar weiter optimiert, hat aber möglicherweise dadurch die vorherigen Stärken, insbesondere bei extrem wenig Wind, verloren. Jedenfalls hat die Italienerin nach dem Start vor Concarneau insbesondere bei den extremen Schwachwind-Bedingungen am Ausgang des Kanals deutlich an Boden verloren und liegt auf dem vorletzten Platz, mehr als 20 Meilen zurück.

Von Lee nach Luv: Dorange, Clapcich und D’Estais. © Van Malleghem/1000 Race

Dieser frühe Rückstand könnte schon eine Vorentscheidung bei diesem Rennen bedeuten. Denn die Spitzenboote erreichen den frischen Nordostwind auf dem Weg zu Fastnet Rock deutlich früher, und der Vorsprung sollte sich dann noch deutlich vergrößern.

D’Estais auf dem Nicht-Foiler fast in Führung am Montagmittag. . ©

Aber ganz so einfach ist es nicht:



Mitgliedschaft erforderlich

Sie müssen ein Mitglied sein, um auf diesen Inhalt zuzugreifen.

Mitgliederstufen anzeigen

Already a member? Hier einloggen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert