Die Geschichte rund um die vor rund vier Monaten gestrandete Yacht „Acoa“ wird immer verworrener. Die Bergung lässt noch immer auf sich warten, die Eignerstruktur ist kompliziert. Quellen vor Ort berichten von unbezahlten Rechnungen und sich zurückziehenden Unternehmen. Und die Behörden verlieren offenbar langsam die Geduld. Welche Infos der SR Redaktion vorliegen.

Die Dübbel&Jesse Segelyacht „Acoa“ liegt noch immer auf den Felsen an Mallorcas Ostküste. Fast vier Monate nach der Strandung scheint der Fall zunehmend chaotische Züge anzunehmen. Die Geschichte, die bereits im Januar zu Beginn auffällige Ungereimtheiten enthielt, wird immer fragwürdiger und nahm zwischendurch geradezu absurde Züge an. Die SR Redaktion beschäftigt sich seit der Strandung mit dem Fall, bekommt regelmäßig Informationen von Augenzeugen und Insidern. Und bereits nach unserem ersten Telefonat mit dem „Kapitän“ wuchsen in uns große Zweifel an den Erzählungen. Diese Zweifel bestätigten sich im weiteren Verlauf der Recherche. Nun liegt das einst stolze Schiff noch immer auf den Felsen an der mallorquinischen Ostküste, und nichts deutet auf eine schnelle, anstehende Bergung hin. Im Gegenteil: Die neuesten Entwicklungen deuten eher darauf hin, dass die Behörden nun juristisch vorgehen müssen, um den Kahn vom Strand zu bekommen.
Was wir über den Fall wissen, welche Informationen wir haben

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