Nach dem Massencrash beim SailGP in New York versucht die Liga, für das nächste Event am Wochenende in Kanada alle drei schwer beschädigten F50-Katamarane wieder einsatzbereit zu machen. Gleichzeitig geht SailGP-CEO Russell Coutts offensiv gegen die Kritiker der Serie vor.

35 Spezialisten arbeiten derzeit in Kanada und Großbritannien an den beschädigten Booten. Insgesamt werden rund 3.500 Arbeitsstunden sowie Ersatzteile im Umfang von weiteren 10.000 Arbeitsstunden benötigt, um die drei F50 nach der Startkollision auf dem Hudson River wieder flottzumachen. SailGP spricht davon, dass alle drei Teams die Startlinie in Halifax „anvisieren“.
Die Reparaturarbeiten sind ein Wettlauf gegen die Zeit. Schließlich steht die Serie nach den schweren Unfällen der vergangenen Monate unter besonderer Beobachtung. Erst in Auckland war der neuseeländische F50 zerstört worden, nun sorgte die Startkollision in New York erneut für Schlagzeilen. Die Neuseeländer sind nach fünf ausgefallenen Regatten nun immerhin wieder am Start – mit einem neuen Boot. Es könnte also erstmals in dieser Saison zu einem Wochenende mit allen 13 Teams an der Startlinie kommen.
Wird es dann noch gefährlicher? Müssen die Regeln überdacht werden? Zahlreiche Kritiker sagen, dass es so weit ist. Man müsse etwas tun, bevor die ersten Todesopfer zu beklagen sind. Aber Russell Coutts wendet sich nun in einem aktuellen Statement scharf gegen die Zweifler, die er als „sogenannte Journalisten“ bezeichnet.

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