Wer in diesen Tagen die Bilder aus den USA sieht, bekommt eine ungewöhnliche Ansammlung von Großseglern zu sehen. Der Grund ist die SAIL250 an der amerikanischen Ostküste anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten. Mit dabei: die Gorch Fock.

Den Auftakt machte Norfolk im Bundesstaat Virginia. Dort trafen sich mehr als 60 Großsegler, Segelschulschiffe und Traditionsschiffe aus aller Welt. Auf dem Programm stehen Einlaufparaden, Schiffsbesichtigungen und gemeinsame Ausfahrten. Anschließend wandert die Flotte weiter entlang der Ostküste. Weitere Stationen sind unter anderem Baltimore, New York und Boston.

Mit dabei ist auch die Gorch Fock der Deutschen Marine. Das Segelschulschiff trifft dabei auf mehrere baugleiche Schiffe, darunter die amerikanische USCGC Eagle, die portugiesische Sagres und die rumänische Mircea. Dass gleich mehrere dieser Schwesterschiffe gemeinsam an einer Veranstaltung teilnehmen, ist bemerkenswert.

Neben den vier Schwesterschiffen sind zahlreiche weitere bekannte Großsegler vertreten, darunter die polnische Dar Młodzież, die mexikanische Cuauhtémoc, die kolumbianische Gloria, die ecuadorianische Guayas, die spanische Juan Sebastián de Elcano sowie die Cisne Branco aus Brasilien. Damit gilt die SAIL250 als größtes Treffen von Tallships der vergangenen Jahre.

Vor allem die Ein- und Auslaufparaden sorgen derzeit für eindrucksvolle Bilder. Hunderte Begleitboote, tausende Zuschauer an den Ufern und Dutzende unter Segeln oder mit gesetzter Rah getakelter Großsegler machen die Veranstaltung zu einer echten Augenweide für Liebhaber der Großsegler.


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