Stephan Bodens Kolumne: Warum segeln selten so günstig war

Jetzt wäre die Zeit, Segler zu machen

Es gibt diese Momente, in denen mehrere Entwicklungen zusammenkommen und plötzlich eine Chance entsteht, die man eigentlich nur noch nutzen müsste. Beim Segeln könnte gerade so ein Moment sein.

Foto: Stephan Boden

Der Gebrauchtbootmarkt ist nach den verrückten Corona-Jahren kräftig abgekühlt. Damals wurde teilweise fast alles verkauft, was schwamm. Heute sieht die Lage völlig anders aus. Wer sich durch die einschlägigen Portale klickt, findet erstaunlich viele Boote, die lange inseriert sind, mehrfach im Preis reduziert wurden und trotzdem keinen Käufer finden. Schiffe, für die vor vier Jahren noch Fantastillarden gezahlt wurden, kosten heute weniger als ein Urlaub auf Malle.

Für den Käufer die reine Freude

Mitgliedschaft erforderlich

Sie müssen ein Mitglied sein, um auf diesen Inhalt zuzugreifen.

Mitgliederstufen anzeigen

Already a member? Hier einloggen

 

7 Kommentare zu „Stephan Bodens Kolumne: Warum segeln selten so günstig war“

  1. Butenbremer

    sagt:

    Bin gerade im Bootsumzug von NL nach D und kann sagen, dass sowohl westlich der Ems als auch an der Ostsee die Anzahl der über Kleinanzeigen angebotenen Liegeplätze da ist und preislich durchaus attraktiv ist (hatte z.B. meinen alten NL Liegeplatz von einer Erbengemeinschaft gemietet).
    Für den Bootsmarkt scheint sich die Preisschallmauer nach und nach auch zu verschieben und immer größere Boote rutschen in den niedrigen Bereich, die üblichen Überraschungen nach Kauf gibts wie immer gratis.

  2. Sven 14Footer

    sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Du beschreibst die Situation sehr gut.
    Ein Aspekt fehlt mir aber. Die Nutzung eines eigenen Bootes kann deutlich anders sein als die Nutzung eines geliehenen / gecharterten Bootes.
    Das eigene Boot kann ich so einrichten und ausstatten wie es mir gefällt. Die für mich wichtige Ausrüstung bis hin zur Wechselkleidung kann die ganze Saison an Bord sein. Ich muss nicht zu Törnbeginn meinen halben Hausstand an Bord schleppen oder mich mit fremder Ausrüstung abfinden.
    Außerdem kann ich mich handwerklich oder gestalterisch austoben und verwirklichen. Ich kann auch einfach am Abend zum Boot: ein Bier, ein Klönschnack vielleicht eine kleine Spritztour. Diese Story wird mir zu wenig erzählt.

    1. Da nimmst Du fast meine nächste Kolumne vorweg 😉

  3. Jan-Henrik Kisteit

    sagt:

    Also mir ist es auf dem Wasser voll genug…..

    1. Warte noch ein wenig. Das wird noch leer

  4. Das ist doch Quatsch ! Was hat die Branche davon, wenn sich jemand einen alten gebrauchten Seelenverkäufer für 1.999 Euro kauft?

    1
    5
    1. Ich zitiere mal einen kleinen Abschnitt aus dem Beitrag:

      „Auch die Branche müsste eigentlich ein Interesse daran haben, möglichst viele Menschen ins eigene Boot zu bringen. Denn ein Gebrauchtbootkäufer ist nicht wirtschaftlich wertlos, nur weil der Kaufpreis nicht bei einer Werft landet. Er braucht Segel, Leinen, Rettungswesten, Farbe, Beschläge, Versicherungen, vielleicht einen neuen Motor und irgendwann möglicherweise auch ein anderes Boot. Und aus dem Menschen, der heute für 3.500 Euro seine erste kleine Yacht kauft, kann in zehn Jahren durchaus jemand werden, der ein neues Boot bestellt. Vor allem aber wird aus ihm vielleicht ein Segler, der bleibt.“

      Soviel zum Thema „Quatsch“.

      10

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert