Erst das Niedrigwasser, dann der Sturm: Bodensee-Segler von „Superzelle“ gebeutelt

Ungerecht

Es ist schon ziemlich unfair, was die Bodensee-Segler in diesem Sommer erleben. Erst fehlt das Wasser zum Segeln und viele kranen ihre Yachten deshalb so früh wie noch nie – dann kommt der Orkan. Er erwischt die Boote ausgerechnet an Land.

Vom Freitag-Sturm am Bodensee auf die Seite geworfen. © privat

Der Bodensee hat es seinen Seglern in diesem Sommer wahrlich nicht leicht gemacht. Das Wasser fiel so dramatisch, dass für viele Eigner die Saison bereits im Hochsommer praktisch beendet war. Seit Juni herrschte ein für die Jahreszeit historisches Niedrigwasser. Anfang August lag der Pegel in Konstanz bei gerade einmal 279 Zentimetern – 129 Zentimeter unter dem langjährigen Mittel. Am 13. August wurden sogar 275 Zentimeter erreicht.

Für viele Skipper reichte der Wasserstand nicht aus. In zahlreichen Häfen kamen Yachten mit größerem Tiefgang nicht mehr an ihre Liegeplätze. Im Hafen des Yachtclubs Friedrichshafen standen laut Südkurier bereits rund 70 Prozent der Segelboote an Land. Das Auskranen, normalerweise ein Herbstgeschäft, ist schon seit Wochen im Gang. Viele Yachten stehen also schon auf Böcken an Land.

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Und dann kam Freitag, der 28. August (Video).

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