Der Bodensee sollte Anfang August eigentlich randvoll sein. Stattdessen fehlen mehr als 1,20 Meter Wasser. Der Pegel erreicht historische Tiefststände für diese Jahreszeit. Welche Folgen hat das für Segler, Häfen und die Schifffahrt?

293 Zentimeter. So niedrig stand beim Verfassen dieses Artikels der Bodensee derzeit am Pegel Konstanz. Das ist zunächst lediglich eine Messzahl, die vielen nichts sagt. Tatsächlich markiert sie jedoch einen historischen Wert: Für Ende Juli wurde seit Beginn der Pegelmessungen im Jahr 1850 noch nie ein so niedriger Wasserstand registriert. Besonders bemerkenswert ist dabei der Zeitpunkt. Normalerweise erreicht der Bodensee Ende Juni und Anfang Juli seinen höchsten Wasserstand des Jahres, gespeist durch Schmelzwasser aus den Alpen. In diesem Sommer fehlt dieses Wasser nahezu vollständig. Welche Folgen hat das?

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