Nur 5 Tage nach Strandung: Spanische Behörde beschlagnahmt Segelyacht und verhängt Sicherheitsleistung

Bemerkenswert kurze Frist

Eine Yacht strandet nach Gewitterböen an der spanischen Küste. Nur 5 Tage später lassen die Behörden sie bergen, legen das Schiff an die Kette und verhängen eine fünstellige Sicherheitsleistung. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn auf den Einhandsegler wartet nun ein teures Verfahren. Was war passiert?

Die Dufour wurde nach kurzer Frist von Behörden geborgen. © Delegación del Gobierno en Murcia (nachbearbeitet)

 

Die Yacht, unseren Recherchen nach eine Dufour Arpège, war am 10. September am südlichen Ende von La Manga del Mar Menor gestrandet. Das Schiff lief an der Playa del Barco Perdido auf den Strand. Die spanischen Behörden bezeichnen den Bereich als Ensenada de la Encañizada nördlich von Cabo de Palos. Dort lag die Yacht anschließend mehrere Tage unmittelbar am Strand. Nun ist sie von den Behörden geborgen worden. Für den Eigner wird die Angelegenheit noch sehr teuer und erhebliche juristische Folgen haben, denn die Kette an Fehlern und Versäumnissen ist bemerkenswert. 

Weshalb strandete das Schiff?

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